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Gruppe 1: Sportunterricht geschlechtersensibel arrangieren und inszenieren (Hackenbroich) Das Ziel der Lehrveranstaltung besteht darin, Genderkompetenz bei Studierenden auf- und auszubauen und diese somit dazu zu befähigen, Sportunterricht geschlechtersensibel zu planen, durchzuführen und auszuwerten. Um zukünftig einen Beitrag zur Herstellung von Gleichberechtigung zwischen allen Schüler*innen im Sportunterricht leisten zu können, werden sich Studierende im Zuge des Seminars nicht nur ihrer Männlichkeits- und Weiblichkeitskonzepte bewusst und reflektieren ihre eigene Bewegungs- und Sportsozialisation, sondern eignen sich zudem grundlegendes geschlechtertheoretisches Wissen und spezifische didaktische Strategien geschlechterreflektierter Pädagogik an.
Gruppe 2 und 3: Inklusion in der Schule (Trümper) Das Ziel der Lehrveranstaltung besteht darin, die Studierenden für die Herausforderungen des inklusiven Unterrichts im Anwendungsfeld Schule zu sensibilisieren und Möglichkeiten und Grenzen der methodisch-didaktischen Umsetzung mit ihnen zu analysieren. Im Mittelpunkt stehen dabei die mit der Inklusion einhergehende Zunahme der Heterogenität von Lerngruppen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Unterrichtspraxis. Auf der theoretischen Grundlage der Rahmenbedingungen der Institution Schule (Kernlehrplan, Notengebung, Förderbedarf) und Handlungsmodellen des inklusiven Sportunterrichts (z.B. 6+1 nach Tiemann), werden von den Studierenden bereits bestehende Unterrichtskonzepte bezüglich ihrer Anwendbarkeit kritisch analysiert. Ferner entwickeln die Teilnehmer in Form von Teillehrversuchen eigene Hilfestellungen für die Umsetzung von Inklusion in unterschiedlichen Bewegungsfeldern des Sportunterrichts.
Gruppe 4: Sport und Inklusion (Pfeffersport) (N.,N, N.,N.) Die Veranstaltung hat zum Ziel, Studierende auf die Aufgabe in Theorie und Praxis vorzubereiten, Sportangebote in heterogenen Gruppen in Schule und Verein durchzuführen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Einschränkung. Der Inklusionsbegriff wird dabei weit gefasst und beinhaltet die wertgeschätzte Teilhabe aller Menschen in unserer Gesellschaft. Die Veranstaltung besteht aus theoretischen und praktischen Bausteinen. Innerhalb der Theorieveranstaltungen setzen sich die Studierenden mit Begriffserklärungen, Grenzen und Möglichkeiten von inklusivem Handeln, strukturelle Bedingungen und methodisch- didaktischen Herangehensweisen auseinander. In dem praktischen Teil dieses Seminars führen die Studierenden Hospitationen mit Lehrübungen durch. Thematische Schwerpunkte des Praxisbausteins sind: Einführung in den Rollstuhlsport, Kleine Spiele mit Modifikationen, lebensstilorientierte Trendsportarten, Psychomotorik, Trampolin, Zirkuspädagogik. In einer ersten Kompaktveranstaltung werden die Studierenden in den Rollstuhlsport eingeführt. Anschließend sind Hospitationen bei einer Sportveranstaltung von Pfeffersport (SV Pfefferwerk e.V.) eingeplant, die für die Durchführung einer eigenen Lehrübung vorbereiten sollen. Die Veranstaltungen finden in den Quartieren Prenzlauer Berg und Kreuzberg statt. Die Studierenden dieses Seminars haben zusätzlich die Möglichkeit mit beiden Seminarteilen und einem Hospitationsbericht bei Aufnahme einer Tätigkeit in einem Sportverein eine Übungsleiterlizenz beim BSB erlangen (Freizeit- und Breitensport mit Schwerpunkt Inklusion).
Die Veranstaltungen am 21.04. und 07.07.26 (18-20 Uhr) finden im Konferenzraum von Pfeffersport in der Paul-Heyse-Str. 29, 10407 statt. |
| Bemerkung |
Wichtige Informationen zum Nachrückverfahren:
Zugelassene Studierende, die Ihren Platz wahrnehmen wollen, müssen zur ersten Lehrveranstaltung erscheinen. Freie Plätze werden unter den anwesenden Studierenden der Nachrückendenliste (d.h. Ablehnungsliste) gemäß der durch AGNES priorisierten Rangfolge vergeben. Bestehen darüber hinaus freie Kapazitäten, wird das über die Homepage des Instituts kommuniziert. Bitte sehen Sie von persönlichen Anfragen an die Lehrperson ab! |