Wie lässt sich die grund- und menschenrechtliche Vorgabe, dass „alle Menschen vor dem Gesetz gleich“ sind, rechtspolitisch umsetzen? Welche juristisch-normativen Vorgaben gelten hier? Welche Akteure sind auf diesem Feld der Rechtspolitik wichtig, wer ist präsent, wer repräsentiert, wer außerhalb der Parlamente wie engagiert? Welche Regelungsmodi sind typisch, welche sinnvoll und welche eher riskant? Welches Wissen findet in diese Rechtspolitik Eingang, und wie? Und welche Rolle spielt hier Sprache?
Im Seminar werden wir aktuelle rechtspolitische Vorgänge untersuchen. Die Teilnehmenden entscheiden selbst, woran sie konkret arbeiten wollen. Sie werden dazu in der ersten Sitzung Arbeitsgruppen bilden, Grundlagen in einer weiteren Sitzung gemeinsam besprechen, dann im Selbststudium recherchieren und auf einer Blockveranstaltung Ergebnisse präsentieren und – ggf. mit Gästen aus der Praxis - diskutieren. Ziele sind ein vertiefstes Verständnis von Rechtspolitik und den spezifischen Herausforderungen des Themenfeldes, Fähigkeiten der Recherche, des Umgangs mit Quellen und der Präsentation.
SP 2: Vorausgehende Studienarbeit, anschließende StudienarbeitGruppenarbeit und Präsentation
MA Gender Studies: Gruppenarbeit und Präsentation, schriftliche Ausarbeitung für 8 LP/MAP im (Modul 3 Normierungen / Modul 6 Interventionen)
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