Recht bewirkt oft wie ein starres Regelwerk, befindet sich aber laufend in Bewegung, ob in der Gesetzgebung oder über die Rechtsmobilisierung zu Gerichten, u.a. durch strategische Prozessführung. Das Seminar vermittelt praktische Fähigkeiten im Umgang mit Recht, mithilfe des international praktizierten Ansatz des ReLaw, des Neu- und Umschreibens von Recht, also eines speziellen ReWritings. Vermittelt werden Kenntnisse zur internationalen Feminist Judgments Bewegung und weiterer Re-Writing Netzwerke, zu Rechtspraxis und Rechtskritik. Die Teilnehmenden arbeiten in Gruppen vor allem zu gerichtlichen Entscheidungen und bringen das “Re:Writing” als interdisziplinäre Arbeitsweise zum Einsatz. Sie lernen intersektionale Perspektiven kritischer Rechtspraxis kennen, gewinnen Einblick in Methodik und Technik interdisziplinärer Arbeit und machen Erfahrungen mit unterschiedlichen Formen der Präsentation (Schriftstück, Grafiken, Gerichtsszene, Interview, Podcast u.ä.).
Das Seminar richtet sich an Studierende der Rechtswissenschaft (BZQ I) und es MA Gender Studies.
BZQ I: Entwicklung, Präsentation und Verschriftlichen eines Re-Writing Designs (Veröffentlichung als Blogbeitrag möglich).
MA Gender Studies: Entwicklung, Präsentation und Verschriftlichen eines Re-Writing Designs (Veröffentlichung als Blogbeitrag möglich). Vertiefung 8 LP, MAP als mündliche Prüfung / Hausarbeit (Modul 3 Normierungen / Modul 6 Interventionen).
Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden: