In dem Seminar geht es darum, wie innersprachliche Variation im Spanischunterricht thematisiert und didaktisch nutzbar gemacht werden kann. Im Zentrum steht die Frage, welche Bedeutung die Vermittlung von Varietäten im Spanischunterricht hat und wie dies den Lernenden einen kompetenten Zugang zur spanischsprachigen Welt eröffnen kann. Begleitet wird diese Fragestellung von der Reflexion über die Handhabung sprachlicher Variation bei Lehrenden und Lernenden.Zunächst werden grundlegende Varietätenkonzepte vorgestellt und mit Blick auf den Unterricht diskutiert, beispielsweise regionale Unterschiede in der Aussprache und bei den Anredeformen, Umgangssprache und Registervielfalt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit authentischem Material: Literarische Texte, Filme, Musik und weitere Textsorten dienen als Ausgangspunkt, um sprachliche Variation sichtbar und erfahrbar zu machen. Die Studierenden üben sich in der kritischen Analyse bestehender Materialien und entwickeln eigene Unterrichtskonzepte für verschiedene Alters- und Niveaustufen.
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