Die vom Menschen hervorgebrachte technische Entwicklung hat nicht nur instrumentelle, sondern auch tiefgreifende epistemische, soziale und kulturelle Konsequenzen. Die gegenwärtige Phase der digitalen Transformation – möglicherweise erst die Initialphase eines umfassenderen Paradigmenwechsels – besitzt das Potenzial, in nahezu alle Bereiche gesellschaftlicher Praxis einzuwirken und grundlegende Vorstellungen von Handlung, Kommunikation, Arbeit und Identität zu rekonfigurieren. Es werden Fragen individueller und institutioneller Verantwortung im Umgang mit komplexen technischen Systemen diskutiert. Aktuelle Fallbeispiele – etwa KI-gestützte Sprachmodelle, autonome Mobilität oder digitale Nachlassfragen – dienen als empirische Anknüpfungspunkte. Ziel des Seminars ist es, eine kritisch-reflexive Perspektive auf digitale Technologien und ihre Folgen zu entwickeln.
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