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Literatur als kulturelle Praktik der Reparation? - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5240390
Semester SoSe 2026 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Abmeldefrist    01.02.2026 - 30.09.2026    aktuell
Zentrale Frist    01.02.2026 - 08.04.2026   
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Di. 16:00 bis 18:00 wöch 1.608 (Seminarraum)
Stockwerk: 6. OG


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Universitätsgebäude am Hegelplatz - Dorotheenstraße 24 (DOR 24)

Außenbereich eingeschränkt nutzbar Innenbereich nutzbar Parkplatz vorhanden Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
Guthmüller findet statt     40
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Guthmüller, Marie, Professorin, Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  EM f. Franz. u. F-pho. St Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2020 )   -  
Master of Arts  Europäische Literaturen Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Master of Arts  Europäische Literaturen Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2025 )   -  
Master of Arts  Romanische Kulturen Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2023 )   -  
Master of Education (BS)  Französisch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (ESG)  Französisch Hauptfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2025 )   -  
Master of Education (ISG)  Französisch 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   -  
Master of Education (ISG)  Französisch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Romanistik
Inhalt
Kommentar

„Viele Verletzungen und Schädigungen – wie die Zerstörung von Kulturgütern in kolonisierten Gebieten, durch Kriegserlebnisse erzeugte Traumata oder die Folgen des Klimawandels – können nicht mehr rückgängig gemacht werden. Solche Beschädigungen und ihre Unwiderruflichkeit setzen häufig komplexe Aushandlungsprozesse in Gang, die zu einer Veränderung kultureller Selbstverständnisse und neuen Entwürfen von Lebenswelten führen können. Sie werfen die Frage danach auf, wie trotz der Erfahrung einer Vergangenheit, die von Gewalt, Unrecht oder der Zerstörung natürlicher Umwelten geprägt ist, eine für alle lebbare Zukunft geschaffen werden kann. Ökonomische und juristische Kompensationen sind zwar oft eine Bedingung zur Aufhebung entstandener asymmetrischer Situationen und Strukturen. Die bleibenden Verletzungen in den Menschen und die Schäden in ihren Lebenswelten können jedoch zumeist nur in kulturellen und sozialen Praktiken bearbeitet werden.“

Ausgehend vom Forschungsprogramm des Käte Hamburger Kollegs CURE und mit Fokus auf Texte aus dem und/oder über das frankofone Afrika wird im Seminar danach gefragt, inwieweit sich Literatur, also mündliches und schriftliches Erzählen, Lyrik, (Sprach-)Rituale, Theater etc. als kulturelle Praktik der Reparation verstehen lässt und welche theoretischen Zugänge sich für die Beschreibung dieser Praktik eignen.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 10 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin