Organisatorisches zu den Kombinationsseminaren Gruppen 1, 5 und 9 werden jeweils in Kombination mit der angegebenen Gruppe des Seminares "Lernumgebungsentwicklung und Entwicklungsforschung" (54123, Modul 2/2a) angeboten. Wenn Sie eines dieser Kombinationsseminare belegen möchten, melden Sie sich bitte im Anmeldezeitraum für jede Veranstaltung der gewünschten Kombination(en) separat in Agnes an.
Gruppe 1: Forschung & Praxis: Digitale Lernumgebungen für Mathematik (Kombinationsseminar im Modul 2a)
Kann NUR in Kombination mit Gruppe 1 des Seminars "Forschungsfragen/Lernumgebungsentwicklung und Entwicklungsforschung" (54123) belegt werden!
Mit der fortschreitenden Digitalisierung der Gesellschaft gehen umfassende Verschiebungen von Kompetenz- und Anforderungsprofilen in nahezu allen Lebensbereichen einher. Im wissenschaftlichen Diskurs besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass Schüler:innen auf diese veränderten Anforderungen systematisch vorzubereiten sind. Ein zentraler Ansatz besteht darin, die affordanzreichen Möglichkeiten digitaler Medien zu nutzen, um insbesondere Kompetenzen der Kollaboration, Kommunikation, Kreativität und des kritischen Denkens (21st century Skills) zu fördern. Darüber hinaus gewinnt im Kontext einer Kultur der Digitalität das Lernen über Medien an Relevanz: Lehrkräfte sind aufgefordert, die algorithmische und digitale Durchdringung alltäglicher Phänomene – einschließlich Konzepten wie Computational Thinking – fachunterrichtlich zu thematisieren. Daraus resultiert der Bedarf, in allen Phasen der Lehrkräftebildung Gelegenheiten zum Kompetenzerwerb sowohl hinsichtlich des fachbezogenen Einsatzes digitaler Medien als auch hinsichtlich einer reflektierten Auseinandersetzung mit deren gesellschaftlichen Wirkungen zu schaffen.
Im Seminar werden mathematikdidaktische Potenziale und Lerngelegenheiten digitaler Medien auf Grundlage des aktuellen Forschungsstands aufgezeigt. Ergänzend werden zahlreiche praxisnahe Unterrichtsideen vorgestellt, die ein sinnvolles Zusammenwirken physischer und digitaler Medien ermöglichen. Aspekte mathematikdidaktischer Forschung zu digitalen Medien im Mathematikunterricht der Grundschule werden exemplarisch behandelt und diskutiert. In einer Distanzphase zwischen zwei Blockterminen entwickeln die Studierenden eigenständig digital unterstützte Lernumgebungen, die im abschließenden Blockseminar gemeinsam mit Grundschulkindern eingesetzt, erprobt und reflektiert werden.
Blockseminartermine: 24.04.2026, 12-18 Uhr 29.05.2026, 12-18 Uhr 07.07.2026, 12-18 Uhr Plus wöchentliche Arbeitsphasen im MathMediaLab und MakerSpace!
Seminarleitung: Prof. Katja Eilerts Veranstaltungsrhythmus: Blocktermine
Gruppe 2: Design & Erprobung: Innovative digitale Lernumgebungen
Kann NUR in Kombination mit Gruppe 2 des Seminars "Forschungsfragen/Lernumgebungsentwicklung und Entwicklungsforschung" (54123) belegt werden!
Mit der fortschreitenden Digitalisierung der Gesellschaft gehen umfassende Verschiebungen von Kompetenz- und Anforderungsprofilen in nahezu allen Lebensbereichen einher. Im wissenschaftlichen Diskurs besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass Schüler:innen auf diese veränderten Anforderungen systematisch vorzubereiten sind. Ein zentraler Ansatz besteht darin, die affordanzreichen Möglichkeiten digitaler Medien zu nutzen, um insbesondere Kompetenzen der Kollaboration, Kommunikation, Kreativität und des kritischen Denkens (21st century Skills) zu fördern. Darüber hinaus gewinnt im Kontext einer Kultur der Digitalität das Lernen über Medien an Relevanz: Lehrkräfte sind aufgefordert, die algorithmische und digitale Durchdringung alltäglicher Phänomene – einschließlich Konzepten wie Computational Thinking – fachunterrichtlich zu thematisieren. Daraus resultiert der Bedarf, in allen Phasen der Lehrkräftebildung Gelegenheiten zum Kompetenzerwerb sowohl hinsichtlich des fachbezogenen Einsatzes digitaler Medien als auch hinsichtlich einer reflektierten Auseinandersetzung mit deren gesellschaftlichen Wirkungen zu schaffen.
Im Seminar werden mathematikdidaktische Potenziale und Lerngelegenheiten digitaler Medien auf Grundlage des aktuellen Forschungsstands aufgezeigt. Ergänzend werden zahlreiche praxisnahe Unterrichtsideen vorgestellt, die ein sinnvolles Zusammenwirken physischer und digitaler Medien ermöglichen. Aspekte mathematikdidaktischer Forschung zu digitalen Medien im Mathematikunterricht der Grundschule werden exemplarisch behandelt und diskutiert. In einer Distanzphase zwischen zwei Blockterminen entwickeln die Studierenden eigenständig digital unterstützte Lernumgebungen, die im abschließenden Blockseminar gemeinsam mit Grundschulkindern eingesetzt, erprobt und reflektiert werden.
Blockseminartermine: 08.05.2026, 12-18 Uhr 19.06.2026, 12-18 Uhr 08.07.2026, 12-18 Uhr Plus wöchentliche Arbeitsphasen im MathMediaLab und MakerSpace!
Seminarleitung: Prof. Katja Eilerts Veranstaltungsrhythmus: Blocktermine
Gruppe 3:
Dieses Seminar stellt Professional Noticing als Kompetenz für einen diagnosegeleiteten Mathematikunterricht vor. Der Fokus liegt darauf, aus der systematischen Wahrnehmung und Interpretation von Lernprozessen konkrete unterrichtliche Entscheidungen abzuleiten. Anhand von Unterrichtssituationen werden Strategien für die Konzeption passgenauer Fördermaßnahmen und den fundierten Einsatz von Lernmaterialien entwickelt. Ziel ist es, auf Basis von diagnostischen Beobachtungen passgenaue Lernangebote für heterogene Lerngruppen zu entwickeln zu können.
Seminarleitung: Vanessa Bialy Veranstaltungsrhythmus: Blocktermine
Gruppe 4: Zugänge zu heterogenitätssensiblem, jahrgangsübergreifendem Lernen mit realitätsbezogenen Mathematikaufgaben
Inwiefern können realitätsbezogene Aufgaben helfen, um in (jahrgangs-)heterogenen Lerngruppen qualitätsvoll Mathematik zu unterrichten?
Diese Frage wollen wir in dem Seminar aus verschiedenen Perspektiven beantworten. Neben theoretischen Grundlagen werden im Seminar konkrete Lernumgebungen entwickelt und erprobt. Ziel ist es dabei, Wege zu erkunden, um die didaktischen Herausforderungen des in vielen Grundschulen umgesetzten jahrgangsübergreifenden Lernens in Mathematik erfolgreich zu meistern.
Das Seminar findet als Blockveranstaltung an drei Terminen statt. Zwischen den Seminarterminen ist eine selbstorganisierte, obligatorische Arbeitsphase in Kleingruppen einzuplanen.
Seminarleitung: Clara Nehrkorn Veranstaltungsrhythmus: Blocktermine
Gruppen 6 und 7:
Das Seminar dient der Vertiefung mathematikdidaktischer Grundlagen und fokussiert die diagnosegeleitete Förderung unterschiedlicher Leistungsniveaus im Mathematikunterricht. Erfolgreiches Lernen setzt voraus, dass typische Lernstände und Vorerfahrungen systematisch berücksichtigt und weiterentwickelt werden. Im Seminar wird betrachtet, wie Aufgaben gestaltet und angepasst werden können, um vielfältige Lernzugänge zu schaffen und unterschiedliche Leistungsniveaus zu berücksichtigen.
Erwartet wird die regelmäßige und aktive Teilnahme an den wöchentlichen Seminarsitzungen sowie eine intensive Vor- und Nachbereitung der Seminarinhalte. Modulabschluss: Mündliche Prüfung - benotet
Seminarleitung: Kristina Penava Veranstaltungsrhythmus: wöchentlich
Gruppe 8: Diagnostik in der Grundschule im Fach Mathematik
Im Mathematikunterricht werden die Leistungen und die Performanz von Kindern ständig durch die Lehrer*in informell beobachtet. In der Praxis werden Diagnoseinstrumente eher selten eingesetzt.
Welche Möglichkeiten zur Diagnostik und welche unterschiedlichen Diagnoseinstrumente gibt es? In diesem Seminar werden verschiedene Diagnoseinstrumente aber auch einzelne Aufgaben vorgestellt und diskutiert, die Aufschluss über das "Können" von Kindern geben sollen.
Sie lernen in diesem Seminar verschiedene Diagnoseinstrumente kennen, probieren diese aus und reflektieren über mögliche Ergebnisse und mögliche Förderung aufgrund dieser Ergebnisse. Erwartet werden aktive Mitarbeit, die Einarbeitung und Vorstellung eines Diagnoseinstruments sowie Vor- und Nachbereitung der Seminarinhalte.
Modulabschluss: Mündliche Prüfung - benotet
Seminarleitung: Georg Lilitakis
Veranstaltungsrhythmus: wöchentlich
Gruppen 5 und 9: Kombinationsseminare
Gruppe 5 kann NUR gemeinsam mit 54123-Gruppe 7 belegt werden
Gruppe 9 kann NUR gemeinsam mit 54123-Gruppe 8 belegt werden
Dieses Seminar beschäftigt sich mit zentralen Ansätzen zum Umgang mit Heterogenität im Mathematikunterricht. Auf der Grundlage aktueller fachdidaktischer Forschung werden unterschiedliche Dimensionen von Heterogenität analysiert. Im Fokus steht die Frage, wie Differenzierung fachlich fundiert gestaltet werden kann, um allen Lernenden produktive Zugänge zum mathematischen Lernen zu eröffnen. Die Studierenden setzen sich kritisch mit Konzepten wie natürlicher Differenzierung, sprachsensibler Unterrichtsgestaltung und kultursensiblem Mathematikunterricht auseinander und diskutieren empirische Befunde sowie konkrete Unterrichtspraktiken im Hinblick auf Bildungsgerechtigkeit und konzeptuelles Verständnis im Mathematiklernen.
Seminarleitung: Marcela Rojas Veranstaltungsrhythmus: wöchentlich |