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Lateinische Epigraphik - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Veranstaltungsnummer 5270074Ü
Semester SoSe 2026 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich ÜWP: Zentrale Frist    01.02.2026 - 30.04.2026    aktuell
Beschreibung :
Falls Sie in den Belegungsinformationen zu dieser Lehrveranstaltung (Meine Veranstaltungen) ab dem 11.04.2026 noch den Status "AN" bzw. "angemeldet" sehen, dann wurden Sie auf einer Nachrückerliste vorgemerkt, da die vorgesehene Platzzahl bereits erreicht ist.

Die Anmeldung ist grundsätzlich bis zum 30.4.2026 möglich. Eine Vergabe der frei gewordenen Plätze wird bis dahin wöchentlich erfolgen.
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Fr. 10:00 bis 13:15 Einzel am 15.05.2026     findet statt     15
Sa. 10:00 bis 13:15 Einzel am 16.05.2026     findet statt     15
Fr. 10:00 bis 13:15 Einzel am 22.05.2026     findet statt     15
Sa. 10:00 bis 13:15 Einzel am 23.05.2026     findet statt     15
Fr. 10:00 bis 13:15 Einzel am 29.05.2026     findet statt     15
Sa. 10:00 bis 13:15 Einzel am 30.05.2026     findet statt     15
Fr. 10:00 bis 13:15 Einzel am 05.06.2026     findet statt     15
Sa. 10:00 bis 13:15 Einzel am 06.06.2026     findet statt     15
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Campedelli, Camilla , PD Dr. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Klassische Philologie
Inhalt
Kommentar

Römische Inschriften auf Latein wurden auf Monumente, Wände oder Gefäße aus den unterschiedlichsten Gründen eingemeißelt, geritzt oder aufgemalt. Die Einheit von Inschrift und Inschrift-Träger war in der Antike ein grundlegendes Kommunikationsmittel, das für uns ein unmittelbar überliefertes medium für die Erforschung der römischen Kultur ist. Aus dieser Besonderheit der epigraphischen Texte ergeben sich auch sprachliche Merkmale, die in der Literatur weniger zu beobachten sind. Anders als die literarischen Quellen sind die Inschriften Momentaufnahmen: Die Zeit zwischen der Planung und der Realisierung einer Inschrift war in der Regel sehr kurz; außerdem gehörten der Auftraggeber und der Auftragnehmer zur kulturellen Umwelt der Texte, die sie zusammengestellt hatten. Da sich nicht nur Herrscher und Aristokraten männlichen Geschlechtes, sondern auch ‚kleine Leute’ und Frauen durch Inschriften ausdrückten, wird die verwendete Sprache bunter als die Sprache der Literatur.

Ziel dieses Kurses ist es, die Student*innen mit den inschriftlichen Texten auf Latein und deren Besonderheiten durch eine praxisorientierte Veranstaltung vertraut zu machen. Zu diesem Zweck werden die Sitzungen im Alten Museum, an der Arbeitsstelle des Corpus Inscriptionum Latinarum der BBAW und in der epigraphischen Sammlung beim Schloss Glienicke in der Form eines Blockseminars stattfinden. An diesen Orten besteht die Möglichkeit, die dort aufbewahrten lateinischen Inschriften durch Lektüre und Erstellung von Abklatschen und „Scheden“ (d. h. CIL-Einträgen) zu untersuchen.

Literatur: C. Campedelli, in Berliner Skulpturen Netzwerk (Arachne, https://arachne.dainst.org); A. Conze, Beschreibung der antiken Skulpturen mit Ausschluss der pergamenischen Fundstücke, Berlin 1891; W. Eck, Lateinische Epigraphik, in: F. Graf (Hrsg.), Einleitung in die lateinische Philologie, Stuttgart – Leipzig 1997, 92–111; W. Eck, Monument und Inschrift. Gesammelte Aufsätze zur senatorischen Repräsentation in der Kaiserzeit, Berlin – New York 2011; M. G. Schmidt, in Berliner Skulpturen Netzwerk (Arachne, https://arachne.dainst.org); M. G. Schmidt, Inscriptiones Berolinenses Latinae, in: W. Eck – P. Kovács (Hrsg.), Studia epigraphica in memoriam Géza Alföldy, Bonn 2013, 307–326; M. G. Schmidt, Einführung in die lateinische Epigraphik, Darmstadt, 3. Aufl. 2015; L. Schumacher (ed.), Römische Inschriften, Lateinisch/Deutsch, Stuttgart, 2. Aufl. 2001.

Bemerkung

Termine:

15./16.05.2026:
- 15.05.2026 BBAW, Unter den Linden 8 (Raum 07W04) 10:00-13:15
- 16.05.2026 BBAW / Altes Museum 10:00-13:15

22./23.05.2026:
- 22.05.26 Schloss Glienicke, 10:00-13:15
- 23.05.26 BBAW / Altes Museum 10:00-13:15
 
29./30.05.2026:
- 29.05.26 BBAW / Altes Museum
  10:00-11:30 Das instrumentum publicum
  11:45-13:15 Die tabula patronatus des Alten Museums
- 30.05.26 BBAW, 10:00-13:15 Überarbeitung der erstellten "Scheden"

05./06.06.2026:
- 05.06.26 Schloss Glienicke 10:00-13:15
- 06.06.26 BBAW 10:00-13:15 Überarbeitung der Scheden

Im Hinblick auf Platzbeschränkungen werden max. 15 Teilnehmer:innen zugelassen.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 4 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin