Im Jahr 1897 begründete Ulrich von Wilamowitz-Möllendorf an der Berliner Universität das Institut für Altertumskunde. Damit begann ein jahrzehntelanger Höhenflug der Berliner Altertumswissenschaft, der weltweit Maßstäbe setzte. Neben Wilamowitz sind vor allem Eduard Norden (Die Geburt des Kindes u.a.) und Werner Jaeger (Paideia) zu nennen, die durch Wort und Schrift das Bild von der Antike nachhaltig, in gewisser Weise bis heute prägten. Wir werden in gemeinsamer Lektüre wichtige Texte dieser Zeit lesen und zugleich die Entwicklung der Altertumswissenschaft an Schule und Universität betrachten. Auch der Niedergang nach 1933 sowie die Ausgrenzung von Forschern und Studierenden wird Thema sein.
Die Übung ist offen für alle Studierende. Wer Studienpunkte erwerben will oder muss, kann das durch die aktive Mitarbeit erreichen, wozu auch ggf. eigenständige Recherchen zählen.
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