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Lukian, Pseudologista, Lis consonantium und Lexiphanes - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5270054
Semester SoSe 2026 SWS 2
Rhythmus jedes 2. Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.02.2026 - 08.04.2026    aktuell
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mi. 12:00 bis 14:00 c.t. wöch 3052 (Besprechungsraum)
Stockwerk: 2. OG


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Universitäts-Hauptgebäude - Unter den Linden 6 (UL 6)

Außenbereich eingeschränkt nutzbar Innenbereich eingeschränkt nutzbar Parkplatz vorhanden Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
  findet statt    
Gruppe 1:


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Asper, Markus , Prof. Dr. phil. verantwortlich
N.N.,  begleitend
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Graduiertenkolleg  Klassische Philologie Hauptfach ( POVersion: 2000 )   -  
Master of Arts  Klassische Philologie Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   1 - 3 
Master of Education (ISG)  Altgriechisch 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   1 - 3 
Master of Education (ISG)  Altgriechisch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   1 - 3 
Programmstud.-o.Abl.  Griechisch Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Programmstud.-o.Abl.MA  Klassische Philologie Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Programmstud.-o.Abl.Prom.  Klassische Philologie Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Promotion  Klassische Philologie Hauptfach ( POVersion: 2000 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Klassische Philologie
Inhalt
Kommentar

Das Seminar soll in Lukian und den Diskurs über Schriftsprache in der Kaiserzeit einführen. Wir wollen drei Texte des großen Ironikers Lukian lesen: den Pseudologista (51 M.), in dem Lukian sich gegen den Vorwurf eines Timarchos wehrt, er habe das Wort ‚apophras‘ (‚wovon man nicht sprechen sollte‘) falsch verwendet, die sog. Lis consonantium (16 M.), eine herrliche Parodie auf Gerichtsreden, in der der Konsonant Sigma den Konsonanten Tau wegen des Diebstahls von Worten verklagt (verhandelt wird vor dem Gericht der Vokale); und schließlich den Lexiphanes (46 M.): Hier redet in einem ps.-sokratischen Dialog ein Lykinos mit einem Lexiphanes (‚der, der die Wörter offenbart‘) über dessen neues Werk. Dieses soll eine Verbesserung des platonischen Symposions nach attizistischen Regeln sein (!).

Dies sind typisch lukianische Texte, die wegen ihres satirischen Gehalts unterhaltsam sind, aber wenig gelesen werden. Sie bieten die Möglichkeit, einen Blick in die Debatte über den Attizismus in der Zweiten Sophistik zu werfen, und sind ein hervorragender Ausgangspunkt, um über die griechische Sprache nachzudenken und die Erbschaft des Attizismus, mit der auch wir noch zu tun haben. Voraussetzung für den Seminarbesuch sind ausreichende griechische Sprachkenntnisse.

Texte aus M.D. MacLeod, Luciani Opera, vol. I, III, OCT, Oxford 1972, 1980.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin