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Das Bild als Vorhang. Eine Kunstgeschichte des Halbversteckten - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung Veranstaltungsnummer Ü533603
Semester WiSe 2025/26 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Do. 12:00 bis 14:00 wöch 16.10.2025 bis 12.02.2026  3075 (Hörsaal)
Stockwerk: 2. OG


Universitäts-Hauptgebäude - Unter den Linden 6 (UL 6)

Außenbereich eingeschränkt nutzbar Innenbereich eingeschränkt nutzbar Parkplatz vorhanden Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
  findet statt     38
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Blümle, Claudia, Professorin, Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Inhalt
Kommentar

Im Akt der Enthüllung lässt ein beiseite geschobener Vorhang etwas zum Vorschein kommen, das zuvor verborgen war, und löst dadurch nicht nur das Interesse aus, dieses weiter zu ergründen, sondern lenkt auch unser Sehen. So lässt sich verfolgen, wie Vorhänge dazu anleiten, sich überhaupt ein Bild anzusehen und wie sich mit ihnen historisch wandelnde Praktiken verbinden, die über die Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit der Bilder selbst bestimmen. Die Vorlesung fragt aus kunst- und bildhistorischer Perspektive danach, auf welche Weise gemalte oder reale Vorhänge die Begegnung mit dem Bild provozieren. Denn im Gegensatz zu einem distanzierten Sehen fordert das Bild eines Vorhangs dazu auf, sich auf das im Bild Gezeigte einzulassen und hinter dem Verborgenen noch mehr sehen zu wollen. Es ist ein Sehen, das zwischen dem Davor-Stehen und Sich-im-Bild-Bewegen zu pendeln beginnt. Ein Bild besteht in diesem Fall weniger darin, einzig Bedeutungsträger zu sein, sondern vielmehr darin, ein Zusammenspiel mit dem Umgang des Bildes und dem Sehen im Bild zu entfachen, dessen Reiz im Halbversteckten liegt.

Literatur

Claudia Blümle und Beat Wimmer (Hg.): Hinter dem Vorhang. Verhüllung und Enthüllung seit der Renaissance. Von Tizian bis Christo, Ausstellungskatalog Kunstpalast Düsseldorf, München 2016.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2025/26. Aktuelles Semester: SoSe 2026.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin