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Kunst und Philosophie in der Renaissance - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 533625
Semester WiSe 2025/26 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Abmeldefrist    01.07.2025 - 31.03.2026    aktuell
Institut für Kunst- und Bildgeschichte 1. Frist    22.09.2025 - 20.10.2025   
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Do. 10:00 bis 12:00 wöch 23.10.2025 bis 12.02.2026  3.30 (Seminarraum)
Stockwerk: 3. OG


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Pergamonpalais - Georgenstraße 47 (GEO 47)

Außenbereich nutzbar Innenbereich nutzbar Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
  findet statt     30
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Engel, Franz , M.A.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2025 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2025 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Inhalt
Kommentar
Die mit der europäischen Frühen Neuzeit befasste Kunstgeschichtsschreibung ist im 20. Jahrhundert wohl kaum so nachhaltig geprägt worden wie durch die Annahme, dass der Neuplatonismus das umfangreichste Reservoir an Philosophemen aufzubieten hatte, der Bedeutung enigmatischer Kunstwerke dieser Zeit auf die Spur zu kommen. Dass diese Auffassung ein kunsthistoriographisches Konstrukt sein könnte, wurde als „Götterdämmerung des Neuplatonismus“ (Bredekamp 1992) apostrophiert, die eintrete, sobald andere geistesgeschichtlichen Strömungen wie die des Stoizismus, aber vor allem des Epikureismus für die Deutung von Kunstwerken in Anschlag gebracht würden. 
Vor dem Hintergrund dieser komplexen kunsthistoriographischen Debatte, die bis heute andauert, wollen wir im Seminar versuchen, uns zunächst eine Auswahl an Quellentexten und Werken zu erschließen und wechselseitige Bezüge zwischen philosophischen Konzepten und künstlerischen Werken diskutieren. Ziel des Seminars ist, die jeweilige Bildspezifik eines Werks ebenso im Einklang wie im Missklang mit philosophischen Debatten der Zeit herauszuarbeiten. Das Seminar erfordert eine hohe Bereitschaft für die umfangreiche Lektüre philosophischer Texte. 
Quellen
Platon, Gastmahl
Aristoteles, Nikomachische Ethik
Lukrez, De rerum natura
Nikolaus von Kues, De visione Dei
Marsilio Ficino, Über die Liebe
Giovanni Pico della Mirandola, Über die Würde des Menschen
Literatur
Erwin Panofsky: 'Idea' : ein Beitrag zur Begriffsgeschichte der älteren Kunsttheorie, Leipzig 1924.
Ernst Cassirer, Individuum und Kosmos in der Philosophie der Renaissance, Hamburg 1926.
Edgar Wind, Heidnische Mysterien in der Renaissance, übers. v. Münstermann, Christa, Frankfurt am Main 1984.
Horst Bredekamp, Vicino Orsini und der heilige Wald von Bomarzo: ein Fürst als Künstler und Anarchist, Worms 1991.
Horst Bredekamp, „Götterdämmerung des Neuplatonismus“, in: Jean Arrouye und Andreas Beyer (Hg.), Die Lesbarkeit der Kunst: zur Geistes-Gegenwart der Ikonologie, Berlin 1992, S. 75–83.
Stephen Greenblatt, The swerve: how the world became modern, New York 2011.
Bemerkung

Die erste Sitzung des Seminars findet am 23.10.2025 statt.

Prüfung

Hausarbeit

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2025/26. Aktuelles Semester: SoSe 2026.
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