| Kommentar |
Aachen, Bamberg, Königslutter, Mainz, Worms - und natürlich Speyer. Seit dem 19. Jahrhundert, im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit wie auch in der heutigen Tourismuswerbung hat der Begriff des “Kaiserdoms” scheinbar ungebrochen Konjunktur.
Das Seminar beleuchtet vor allem den historischen Kontext im Mittelalter und stellt die Frage nach einer spezifisch herrscherlich-imperialen Formgebung der genannten Bauten. Es behandelt auch die wissenschaftsgeschichtlichen Aspekte, bei denen hinter den textlichen oder bildmedialen Verweisen auf vergangene Größe oft genug politische Ansprüche und konservative Gegenwartskritik standen. |