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Antikenroman im Transferprozess: Eneasroman und Roman d’Enéas - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5210049
Semester WiSe 2017/18 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.07.2017 - 12.10.2017   

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Fr. 10:00 bis 12:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Universitätsgebäude am Hegelplatz - 3.007 Dorotheenstraße 24 (DOR 24) - (Seminar- und Unterrichtsraum)   findet statt     18
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Winter, Marie-Sophie , Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Deutsche Literatur Kernfach ( POVersion: 2004 )   -  
Bachelor of Arts  Deutsche Literatur Kernfach ( POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Arts  Deutsche Literatur Kernfach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Deutsche Literatur Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Deutsche Literatur Zweitfach ( POVersion: 2004 )   -  
Bachelor of Arts  Deutsche Literatur Zweitfach ( POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Arts  Deutsche Literatur Zweitfach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Deutsche Literatur Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für deutsche Literatur
Inhalt
Kommentar

Als um 1160 ein anonymer Autor im anglo-normannischen Sprachgebiet seinen Roman d’Enéas verfasst, vermittelt er dem Mittelalter eines der wichtigsten Werke der Weltliteratur: die Aeneis von Vergil (70–19 v. Chr.), welche die Irrfahrten des Eneas von Troja nach Latium erzählt und schon zur römischen Zeit als eine Art Nationalepos galt.
Die Übertragung des altfranzösischen Romans ins Deutsche zwischen 1170 und 1190 kann wiederum als eine literarische Sensation betrachtet werden: Mit dem Eneasroman Heinrichs von Veldeke beginnt die höfische Literatur in deutscher Sprache. Dabei wird die altfranzösische Vorlage vom deutschsprachigen Autor be- und umgearbeitet, anders gedichtet und neu gedeutet.
Im SE wollen wir uns mit den Modalitäten des romanisch-deutschen Transfers und mit den damit verbundenen Transformationen befassen, indem wir komparatistisch verfahren. Hierbei sollen zentrale Aspekte beider Werke unter Rekurs auf neuere literaturwissenschaftliche Ansätze (Poetologie, Narratologie…) sowie kulturwissenschaftliche Themen (Emotionen, Gender, Medialität, Visualität…) erarbeitet werden. Ein Schwerpunkt des Seminars soll weiterhin die komparatistische Untersuchung der Überlieferungsaspekte unter besonderer Berücksichtigung der Berliner Handschrift des Eneasroman (mgf 282)  mit ihrem Bildzyklus bilden.

Literatur

Textgrundlagen:
Heinrich von Veldeke : Eneasroman. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Nach dem Text v. Ludwig Ettmüller. Hrsg., übers. u. komm. v. Dieter Kartschoke. Stuttgart 1986. (RUB 8303); Le Roman d’Enéas. Nach der ersten Ausg. v. Jean-Jacques Salverda de Grave. Übers. v. Monica Schöler-Beinhauer.  München 1972. (KTRMA 9).

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 4 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2017/18 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin