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Menschen und Tiere. Eine Einführung - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 532824
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Wichtige Änderungen

Die verbindliche Anmeldung erfolgt nach der ersten Zoom-Sitzung der jeweiligen Veranstaltung – eine Anmeldung über Agnes ist nicht möglich. Den Link zur ersten offenen Zoom-Sitzung sowie wichtige einführende Informationen erhalten Sie in diesem offenen Moodle-Begrüßungskurs.

Weitere wichtige Informationen zum Wintersemester erhalten Sie außerdem auf der Homepage des Institutes: https://www.culture.hu-berlin.de/de/studium/digitales-wintersemester-2020-21/allgemeine-informationen

Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mi. 14:00 bis 16:00 wöch     findet statt     25
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Zandt, Stephan , Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Kulturwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft, Kulturtheorie und Kulturwissenschaftliche Ästhetik
Inhalt
Kommentar

Die Grenzziehung zwischen Menschen und Tieren ist eine der grundlegenden Grenzziehungen der Moderne. An ihr entscheidet sich nicht nur die Frage von Natur und Kultur, sondern auch diejenige nach der Zugehörigkeit zum Gemeinwesen überhaupt. Dabei erscheint in der Spätmoderne die Bestimmung dieser Grenze immer unsicherer. Die Tiere gewinnen mehr und mehr als kulturelle Wesen Kontur und stellen für uns als Kulturwissenschaftler*innen die Frage nach dem Status unseres zentralen Begriffs überhaupt: dem der Kultur. So zeigen ethologische Studien auf der einen Seite, dass auch viele Tiere über kulturelle Fähigkeiten und Praktiken verfügen. Rituale, Werkzeuggebrauch, Verwandtschaftssysteme, soziale Praktiken und Traditionsbildungen können nicht mehr als Alleinstellungsmerkmale des Menschen gelten. Auf der anderen Seite betonen umgekehrt die Human-Animal Studies und die Kulturwissenschaften den Anteil der Tiere an der menschlichen Kultur und Geschichte, von der diese untrennbar erscheinen. Wir leben immer schon in der Gesellschaft der Tiere.

Im Seminar werden wir zum einen anhand exemplarischer und kanonischer Texte gemeinsam das Verhältnis von Menschen und Tieren unter die Lupe nehmen, uns mit unterschiedlichen Perspektiven der Human-Animal Studies vertraut machen und diese gemeinsam diskutieren. Zum anderen werden wir uns in kleinen Gruppen mit konkreten, von Tieren und Menschen geteilten Macht- und Wissensräumen – etwa dem Zoo, dem Labor, dem Kinderzimmer, der Straße, dem Schlachthof oder der Wildnis – beschäftigen und an ihnen die neu gewonnenen kulturwissenschaftlichen Perspektiven erproben.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2020/21. Aktuelles Semester: SoSe 2021.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin