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Der Ekel – Ein ästhetisches Gefühl - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 532825
Semester SoSe 2017 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Wichtige Änderungen

Das Seminar findet im Raum 0.03 in der Sophienstr. 22a statt!

Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Di. 16:00 bis 18:00 wöch 18.04.2017 bis 18.07.2017  Institutsgebäude - 0.03 Sophienstraße 22-22a (SO 22) - (Unterrichtsraum)   findet statt     30
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Gräfe, Sophia , M.A. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Archäologie u. Kulturwiss Monobachelor ( Vertiefung: Kulturwissenschaft; POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Beifach ( POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Kernfach ( POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Zweitfach ( POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Kulturwissenschaft Beifach ( POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Science  Kulturwissenschaft Zweitfach ( POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Science  Kulturwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft, Kulturtheorie und Kulturwissenschaftliche Ästhetik
Inhalt
Kommentar

1928 veröffentlichte Edmund Husserl den Schlüsselaufsatz eines jungen Philosophen. In »Der Ekel« führte Aurel Kolnai (1900–1973) die phänomenologische Methode zur Erforschung ebenjenes »starken Gefühls« (Kant/Menninghaus) vor. Eklige Speisen, Tiere, Gerüche, Farben, Konsistenzen, Stoffe usw. wurden von ihm vor allem als Grenz- und Störfiguren ontologischer, ästhetischer und politischer Ordnungen vorgestellt.

So ist bei Aurel Kolnai mit dem Gegenstandsbereich des Ekels auch das Feld der Ethik und des Politischen gemeint. Die späteren Veröffentlichungen des Autors sollten sich maßgeblich auf eine Analyse und Kritik des Nationalsozialismus beziehen.

Das Seminar wird den Ekel als »ästhetisches Gefühl« in Hinblick auf eine kulturwissenschaftliche Ästhetik untersuchen. Es dient neben der Einführung in das Werk Kolnais zudem der Lektüre von Grundlagentexten der Phänomenologie sowie der Philosophie der Gefühle. Entsprechend werden weitere Autoren des Ekels, wie Kant, Freud, Sartre und Bataille, für eine vergleichende Lektüre herangezogen.

Literatur

Zur vorbereitenden Lektüre empfohlen: Aurel Kolnai: Ekel, Hochmut, Hass – Zur Phänomenologie feindlicher Gefühle. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2007, 176 S.

Prüfung

mündliche Prüfung, schriftliche Hausarbeit

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2017. Aktuelles Semester: WiSe 2022/23.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin