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Verfassung im Konflikt: Rechtliche Autorität und Dissens - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 10607
Semester SoSe 2017 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Di. 16:00 bis 18:00 wöch
Einzeltermine ausblenden
Kommode - 139A Bebelplatz 2 (BE 2) - (Seminar- und Unterrichtsraum)        
Einzeltermine:
  • 18.04.2017
  • 25.04.2017
  • 02.05.2017
  • 09.05.2017
  • 16.05.2017
  • 23.05.2017
  • 30.05.2017
  • 06.06.2017
  • 13.06.2017
  • 20.06.2017
  • 27.06.2017
  • 04.07.2017
  • 11.07.2017
  • 18.07.2017
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Kumm, Mattias, Professor, Dr.
Zaumseil, Fred
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Laws  Deutsches Recht Hauptfach ( POVersion: 2007 )   -  
Master of Laws  Dt.und Europäisches Recht Hauptfach ( POVersion: 2007 )   -  
Staatsex. /1.Jurist.Prfg.  Rechtswissenschaft Hauptfach ( POVersion: 2008 )   6 - 6 
Programmstudium-o.Abschl.  Rechtswissenschaft Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Juristische Fakultät
Inhalt
Kommentar

Welche Konflikte hält der liberal-demokratische Verfassungsstaat aus? Was für einen Konsens muss er voraussetzen, um legitime Autorität zu begründen? Liberale Gesellschaften, die in demokratischen Verfassungsstaaten organisiert sind, sind konfliktfreundlich. Politischer Dissens und gesellschaftlicher Pluralismus untergraben nicht den liberal-demokratischen Verfassungsstaat, sondern gehören zu den Voraussetzungen, die die Legitimität des liberal-demokratischen Verfassungsstaats gerade begründen. Allerdings gibt es auch Formen des Dissenses und des Pluralismus, die eine Gefahr für den demokratischen Verfassungsstaat werden können. Ohne einen Grundkonsens kommt auch ein solcher Staat nicht aus. Aber welcher Art ist dieser Konsens? Beruht er auf relativer Homogenität einer historisch-kulturell gewachsenen politischen Gemeinschaft, beruht er auf einem „overlapping consensus“ verschiedener vernünftiger Konzeptionen des Guten (Rawls) oder auf den prozeduralen Eigenschaften des demokratischen Prozesses? In diesem Seminar werden wir den Zusammenhang zwischen der Begründung legitimer Autorität, Dissens und Grundkonsens anhand einiger klassischer Texte des 20. Jh. und der Verfassungs- und Rechtsphilosophie der Gegenwart näher analysieren. Zu den ausgewählten Texten gehören u.a. klassische staats- und verfassungstheoretische Arbeiten von Kelsen, Schmitt, Heller, Smend sowie zeitgenössische verfassungs- und demokratietheoretische sowie rechtsphilosophische Texte von Rawls, Habermas, Böckenförde, Waldron und Mouffe.
Die Bereitschaft zur Lektüre auch englischsprachiger Texte wird vorausgesetzt.

Bemerkung

Fragen zum Seminar richten Sie bitte an fred.felix.zaumseil@wzb.eu oder mattias.kumm@wzb.eu
In der ersten Sitzung am 18.4.2016 findet eine Vorbesprechung und Einführung zum Seminar statt. Die Teilnahme an der Vorbesprechung ist obligatorisch.

Prüfung

Anschließende Studienarbeit

 

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2017. Aktuelles Semester: WiSe 2017/18.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin