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When saying sorry isn't enough: Theories and Practices of Apology - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Projekttutorium Veranstaltungsnummer 51080
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache englisch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
-. 10:00 bis 18:00 Block     findet statt

Dieses Projekttutorium wird als Blockseminar in der zweiten Septemberwoche angeboten. Nährere Informationen zum Termin sowie dazu, ob die Veranstaltung digital oder in den Räumen der HU stattfinden wird, folgen.

 
-. 10:00 bis 18:00 Block     findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Mino, Kiyomi Ren
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Philosophie Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Philosophie Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Science  Philosophie Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Philosophie Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Philosophie/Ethik Kernfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Philosophie/Ethik Kernfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )     -  
Bachelor of Arts  Philosophie/Ethik Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Philosophie/Ethik Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )     -  
Bachelor of Science  Philosophie/Ethik Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Philosophie
Inhalt
Kommentar

The aim of this course is to appreciate the complexities of apology-making, the admission of wrongdoing usually accompanied by expressing remorse for causing harm towards another entity (e.g. a person, group, nation, etc.), made at individual, institutional and international levels. While apology-making always has the potential to slip into an everyday, empty “script,” it still remains an important practice which subordinated communities use to gain recognition for injustices and demand reparations. This then leads to questions of what apologies actually are, what functions they serve and the meanings they carry. In order to address these questions, we will engage with both theories of apology and activist strategies to fight for apologies and reparations against intersecting systems of oppression, within the German post-colonial context and globally. The course is also part of a bigger project to challenge the colonial continuities within the philosophical canon by presenting work from critical race theory, gender studies, disability studies etc. as central rather than marginal to understanding what is taking place in apologies. The entire two-semester course will be held in English and will end with a collective project to share with the public, such as a student organized exhibition inspired by our study of apology or a student edited Wikipedia page on “Apology.” This first semester of the course is scheduled to take place as a block seminar (at the university or, otherwise, online) from September 7th to September 11th, 2020 from 10-18h. Please write an email to Ren at minokiyo@hu-berlin.de by April 31st, 2020 if you are interested in enrolling for the course or if you have any questions about it.

Die Entschuldigung, das Eingeständnis von Fehlverhalten, das normalerweise mit dem Ausdruck von Reue für die Verursachung von Schaden gegenüber einer anderen Entität (z.B. einer Person, Gruppe, Nation) einhergeht, wird auf zwischenmenschlicher, institutioneller internationeller Ebene praktiziert. Während eine Entschuldigung schnell Gefahr läuft, in leere Worte zu verfallen, in ein leeres "Skript" zu schlüpfen, ist sie dennoch entscheidend, um die Anerkennung für Unrecht zu erlangen und die Wiedergutmachung zu fordern. Dies führt zu Fragen, was Entschuldigungen tatsächlich sind, welche Funktionen sie erfüllen und welche Bedeutungen sie besitzen. Um diese Fragen anzugehen, werden wir uns sowohl mit Theorien der Entschuldigung als auch mit aktivistischen Strategien des Kampfes um Entschuldigung und Wiedergutmachung gegen sich überschneidende Unterdrückungssysteme im deutschen postkolonialen Kontext und weltweit befassen. Der Kurs ist auch Teil eines größeren Projekts zur Infragestellung der kolonialen Kontinuitäten innerhalb des philosophischen Kanons, indem die Arbeit aus Critical Race Theory, Gender Studies, Disability Studies usw. als zentral und nicht als marginal für das Verständnis dessen dargestellt wird, was in Entschuldigungen geschieht. Der gesamte zweisemestrige Kurs wird in englischer Sprache abgehalten und endet mit einem gemeinsamen Projekt, das der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll, wie z.B. eine von Student*innen organisierte Ausstellung, die von unserer Studie über Entschuldigung inspiriert wurde, oder eine von Student*innen editierte Wikipedia-Seite zum Thema "Entschuldigung". Dieses erste Semester des Kurses soll als Blockseminar (entweder an der Universität oder Online) vom 7. bis 11. September 2020 von 10-18 Uhr stattfinden. Bitte schreiben Sie eine E-Mail an Ren (minokiyo@hu-berlin.de), wenn Sie sich bis zum 31. April 2020 für den Kurs einschreiben möchten oder Fragen dazu haben.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2020. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin