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Nietzsche als philosophisches Ereignis. Aspekte seiner historischen Wirkung. - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung Veranstaltungsnummer 51008ÜWP
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Wichtige Änderungen

Bitte beachten Sie die thematische Änderung auf Grund der Digitalisierung. Die Modulzuordnungen bleiben gleich.

Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 16:00 bis 18:00 wöch Universitäts-Hauptgebäude - 2094 Unter den Linden 6 (UL 6) - (Hör-/Lehrsäle ansteigend ohne Experimentierbühne)   findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Gerhardt, Volker , Prof. Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Philosophie Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Philosophie Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Philosophie Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Science  Philosophie Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Master of Education (GYM)  Philosophie/Ethik 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )     -  
Master of Education (ISS)  Philosophie/Ethik 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )     -  
Master of Education (ISG)  Philosophie/Ethik 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )     -  
Master of Education (GYM)  Philosophie/Ethik 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )     -  
Master of Education (ISS)  Philosophie/Ethik 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )     -  
Master of Education (ISG)  Philosophie/Ethik 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )     -  
Bachelor of Arts  Philosophie/Ethik Kernfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Philosophie/Ethik Kernfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )     -  
Bachelor of Arts  Philosophie/Ethik Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Science  Philosophie/Ethik Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )     -  
Bachelor of Arts  Philosophie/Ethik Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )     -  
Prüfungen / Module
Prüfungs- bzw. Modulnummer Modul
11702 Philosophie: Wahlfrei
27901 Philosophie: Überfachlicher Wahlpflichtbereich
12802 Philosophie: Wahlfrei

Prüfungsformen:
PT Projekttutorien, M mündlich, S schriftlich, KL Klausur, HA Hausarbeit, B Bachelorarbeit, MT Masterarbeit, P Praktikum, FS Forschungsseminar, MP Modulabschlussprüfung, PS Proseminar, EX Exkursion, ME Mündliche Prüfung und Expose
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Philosophie
Inhalt
Kommentar

Es kann als selbstverständlich gelten, jedem Menschen sein eigenes Bewusstsein zuzuschreiben, sofern er überhaupt Bewusstsein hat. Das aber ist kein Grund, es im Kopf des jeweiligen Selbst, zu dem es als Selbstbewusstsein gehört, zu isolieren. Der Beweis, der im Anschluss an Descartes wiederholt dafür gefordert wurde, dass dieses Selbstbewusstsein überhaupt einen Bezug zu seiner „Außenwelt“ hat, entspringt einem Missverständnis.

Die Vorlesung setzt damit ein, das Missverständnis als Folge einer unzulänglichen Beschreibung des menschlichen Bewusstseins, aufzuklären. Deren erster Punkt besteht in dem Aufweis, dass bereits der ausdrückliche Selbstbezug eines Bewusstseins, die Korrespondenz zum wohl unterschiedenen Selbstbewusstsein anderer Individuen voraussetzt. Da es die anderen Individuen nur in anderen Körpern gibt, die zusammen mit dem eigenen Körper zur „Außenwelt“ gehören, ist der „Beweis“ der Außenwelt mit der Funktion des Bewusstseins immer schon erbracht.

Das ist der erste Schritt einer Analyse, die das Bewusstsein als ein soziales Organ ausweist, das sogar im individuellen Selbstverhältnis kommunikativen Zwecken dient. Im letzten Schritt geht es um eine Differenzierung zwischen Bewusstsein und Geist, der nach Art einer mehrere Individuen umfassenden Institution begriffen werden kann, die eine Verständigung auch dadurch erleichtern, dass sie regulative und normative Aufgaben übernimmt.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2020. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin