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Soziale Proteste und der Wandel autoritärer Staatlichkeit in China - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53774
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Fr. 13:00 bis 14:30 Block von 08.11.2019  Institutsgebäude - 303 Johannisstraße 10 (JO10) - (Unterrichtsraum)   findet statt     20
Fr. 13:00 bis 18:00 Block von 06.12.2019  Institutsgebäude - 303 Johannisstraße 10 (JO10) - (Unterrichtsraum)   findet statt     20
Fr. 13:00 bis 18:00 Block von 13.12.2019  Institutsgebäude - 303 Johannisstraße 10 (JO10) - (Unterrichtsraum)   findet statt     20
Fr. 13:00 bis 18:00 Block von 10.01.2020  Institutsgebäude - 303 Johannisstraße 10 (JO10) - (Unterrichtsraum)   findet statt     20
Fr. 13:00 bis 18:00 wöch von 17.01.2020  Institutsgebäude - 303 Johannisstraße 10 (JO10) - (Unterrichtsraum)   findet statt     20
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Fuchs, Daniel verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   3+4  3 -  
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   3+4  3 -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften
Inhalt
Kommentar

Seit dem Antritt von Xi Jinping als Parteivorsitzender und Staatspräsident 2012/2013 ist eine signifikante Zunahme an repressiven Maßnahmen gegenüber zivilgesellschaftlichen Akteuren in der VR China festzustellen. Das gewaltsame Vorgehen gegenüber Protest-TeilnehmerInnen, die Einschüchterung und Verhaftung von NGO-MitarbeiterInnen und AnwältInnen sowie eine restriktivere Gesetzgebung deuten auf einen – im Vergleich zu den 2000er Jahren – gewandelten staatlichen Umgang mit gesellschaftlichen Konflikten hin. Weitgehend unbestritten ist, dass die gegenwärtige, von Xi Jinping als „Neue Normalität“ (xin changtai) bezeichnete Phase der Verlangsamung des Wirtschaftswachstums und des Umbaus der ökonomischen Strukturen mit einem weiteren Anstieg an sozialen Protesten, etwa von ArbeiterInnen, Bauern und UmweltaktivistInnen, einhergeht.

Vor diesem Hintergrund beschäftigen wir uns in diesem Proseminar mit aktuellen Debatten zur Funktionsweise und Transformation staatlicher Herrschaft in China. Ausgewählte Thesen zum chinesischen Autoritarismus werden anhand der Analyse konkreter Fallbeispiele sozialen Protests diskutiert: Mit welchen Strategien reagiert der chinesische Parteistaat auf die Organisierung zivilgesellschaftlicher Akteure, welche Maßnahmen werden zur Vermeidung und Bearbeitung von Konflikten ergriffen? Welche Kontinuitäten und Brüche sind hierbei in der Ära Xi Jinping festzustellen? Und welche Rückschlüsse können wir anhand der Analyse von Konfliktfällen auf das Verhältnis zwischen Staat und Gesellschaft in China ziehen?

Ziel der Lehrveranstaltung ist 1) die Einführung in theoretische Ansätze zur Analyse autoritärer Staatlichkeit in China sowie 2) die Befähigung zur eigenständigen, theoriebasierten Analyse von Fallbeispielen sozialen Protests.

Dieser Kurs wird als Blocklehrveranstaltung durchgeführt. Die Anwesenheit am ersten Einführungstermin (8. November 2019) ist verpflichtend.

Bitte beachten Sie: Bitte ohne Anmeldung zum ersten Termin kommen, da eine Anmeldung nicht mehr möglich ist.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin