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Forschen – Wissen – Schreiben. Texttheoretischer Transfer und formale Innovation in der Ethnographie - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 532847Ü
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 14:00 bis 16:00 wöch 21.10.2019 bis 10.02.2020  Pergamonpalais - 0.07 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Unterrichtsraum)   findet statt     5
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Lipowsky, Andreas , M.A. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Im Laufe des 20. Jahrhunderts stellte die Verschiebung im kolonialen Machtgefüge und die zunehmende Zirkulation von Positionen aus dem Globalen Süden die ethnographischen Fächer vor epistemische und methodologische Herausforderungen. Diese sogenannte ›Krise der ethnographischen Repräsentation‹ führt insbesondere in der anglo-amerikanischen Anthropologie zu einer verstärkten Auseinandersetzung mit den rhetorischen und medialen Grundlagen des ethnographischen Arbeitens. Während gegenwärtig die Repräsentationskritik für praktizierende Ethnograph*innen zunehmend die Gestalt einer historischen Strömung annimmt, ist die Ethnographie verstärkt zum Gegenstand anderer Fächer geworden, insbesondere der Literaturwissenschaften, der Wissenschaftsgeschichte und der Kulturwissenschaft.
Im Seminar widmen wir uns zentralen theoretischen Transferprozessen, die zur repräsentationskritischen Revision der anglo-amerikanischen Anthropologie in den 1970er bis 1990er Jahren führen. Wir lesen die programmatischen Gründungstexte ausgewählter ethnographischer Strömungen (Dichte Beschreibung, Dialogische Anthropologie, Ethnographien des Partikulären) und gehen den Hinweisen der Autor*innen auf ihre theoretischen Referenztexte nach. Daneben studieren wir zentrale theoretische Beiträge zur Ethnographie aus literatur- und textanalytischen Perspektiven - der Narratologie, Realismustheorie, Hermeneutik sowie mit Blick auf die kuriose Wirkungsgeschichte Michail Michailowitsch Bachtins in der postmodernen Anthropologie.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin