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Planetary Health: Gesundheit von Mensch und Planet im Anthropozän - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Projekttutorium Veranstaltungsnummer 3312196
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch-englisch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.07.2019 - 09.10.2019    aktuell

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mi. 14:00 bis 17:00 s.t. 14tgl. 16.10.2019 bis 11.02.2020 
Einzeltermine anzeigen
Alfred Rühl-Haus - 2.108 Rudower Chaussee 16 (RUD16) - (Unterrichtsraum)   findet statt     20
iCalendar Export Mi. 14:00 bis 17:00 s.t. Einzel am 18.12.2019
Einzeltermine anzeigen
Alfred Rühl-Haus - 2.108 Rudower Chaussee 16 (RUD16) - (Unterrichtsraum)   findet statt     20
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Masztalerz, Oskar
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Geographisches Institut
Inhalt
Kommentar
Die gegenwärtige ökologische Krise kann als Gesundheitsnotfall planetaren Ausmaßes begriffen werden. Die Integrität des komplexen Ökosystems Erde ist ebenso gefährdet, wie die Gesundheit der Menschen, die in ihm leben. Die verschiedenen Aspekte von Umweltzerstörung (wie Klimawandel, Artenverlust oder Verschmutzung) zeigen sich als Symptome nicht-nachhaltiger Wirtschafts- und Lebensweisen. Diese tragen gleichsam zu sozioökonomischen und gesundheitlichen Ungleichheiten bei. Menschen, die ohnehin strukturell benachteiligt werden, sind besonders von den gesundheitlichen Gefahren durch Umweltzerstörung betroffen (wie Mangelernährung, Infektionskrankheiten oder psychische Erkrankungen). Die asymmetrischen Wechselwirkungen zwischen Ökosystem Erde und menschlicher Gesundheit begreifen und Lösungen entwickeln will die neue wissenschaftliche Disziplin Planetary Health. Sie erweitert den Gesundheitsbegriff auf den Planeten Erde als natürliche Lebensgrundlage, bezieht vielfältige Determinanten ein und betrachtet Gesundheit in ihren untrennbaren gesellschaftlichen und ökologischen Kontexten.
 
Im ersten Teil des Projekttutoriums (Wintersemester 2019/20) liegt der Schwerpunkt auf der kritischen inhaltlichen Auseinandersetzung mit verschiedenen Aspekten der ökologisch-gesundheitlichen Krise aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Teilnehmenden lernen gemeinsam mit selbst gewählten Methoden der interaktiven Gruppenarbeit auf Grundlage wissenschaftlicher Literatur. Dabei werden kritische Konzepte wie Feministische Politische Ökologie, Critical Sustainability und Umweltgerechtigkeit aufgegriffen. Die Teilnehmenden bearbeiten szenarien-basierte Fallstudien und entwickeln ein Netzwerkschema zum Nexus der Planetaren Gesundheit. Im zweiten Teil (Sommersemester 2020) steht die praktische Anwendung der gewonnenen Kenntnisse im Vordergrund. Die Teilnehmenden konzipieren unter dem Thema „Planetary Health – Global gedacht, lokal gemacht" kritische Exkursionen in Berlin und Umland mit selbst gewählten inhaltlichen Schwerpunkten. Ziel ist es, globale Zusammenhänge der Planetaren Gesundheit im lokalen Kontext anhand konkreter Beispiele zu veranschaulichen. Im Laufe des Semesters werden die Exkursionen dann mit allen Teilnehmenden durchgeführt und anschließend zu einem Dokumentationsband verarbeitet.
 
Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt. Die Teilnahme von Studierenden aller Fachrichtungen ist ausdrücklich erwünscht.
Anmeldung zum Projekttutorium bitte über AGNES und per E-Mail an: oskar.masztalerz@gmail.com
 
 

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2019/20 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin