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Beziehungsweisen im Kapitalismus - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Projekttutorium Veranstaltungsnummer 53170
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Nachfrist    14.10.2019 - 17.10.2019   
Zentrale Frist    01.07.2019 - 09.10.2019    aktuell

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Do. 16:00 bis 20:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 001 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum) Arcuri ,
Klatt
findet statt     26
Gruppe 1:


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Arcuri, Eliah
Klatt, Oriel
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften
Inhalt
Bemerkung

Das Projekttutorium ist für zwei Semester konzipiert und besteht aus einem geschichtlichen und einem gegenwartsbezogenen Teil. Im WiSe 19/20 sollen die historischen Ursprünge des Kapitalismus in Europa bis zum heutigen globalisierten Finanzkapitalismus stichpunktartig nachvollzogen werden, um zu beobachten, wie sich Beziehungsweisen analog zu den Wandlungsprozessen sozio-ökonomischer Strukturen veränderten. Welchen Einfluss hatte die Entwicklung des Kapitalismus auf Geschlechterverhältnisse? Wie befreiend war die Sexuelle Revolution wirklich? Wie entstand das Konstrukt der romantischen Liebe und welche Funktion hat sie für den Kapitalismus? Die 4 SWS teilen sich einen Theorie- und einen Methodenteil. Die Theoriearbeit besteht aus der Lektüre und Diskussion von themenbezogenen Texten diverser Autor_innen wie etwa Bini Adamczak, Silvia Federici, Nikita Dhawan, Eva Illouz, Grada Kilomba oder Paul B. Preciado. Im Methodenteil werden eine Ideen- und eine Schreibwerkstatt angeboten. Ziel ist es hierbei einen eigenen Sammelband mit unterschiedlichsten Essays zum Thema herauszugeben. Im Rahmen der Schreibwerkstatt wird den Studierenden angeboten, wissenschaftliche Essays zum Thema zu verfassen. Die Ideenwerkstatt dient dazu, den Schreibprozess kritisch zu begleiten und machtsensible Konzepte in der Wissensproduktion in Bezug auf class, race und gender zu reflektieren. Im SoSe 20 fragen wir nach dem Einfluss aktueller neoliberaler Diskurse und Leitideale wie Selbstoptimierung und -vermarktung oder Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse auf die zeitgenössischen Formen menschlichen Zusammenlebens. Können aktuelle Beziehungsweisen wie etwa queere oder poly*amore Beziehungen Einfluss nehmen auf kapitalistische Wirtschafts- und Gesellschaftsformationen oder wurden diese bereits neoliberal vereinnahmt? Ein Schwerpunkt liegt in beiden Semestern auf postkolonialen und (queer-)feministischen Perspektiven. Das Projekttutorium richtet sich an Studierende der Sozial-, Geschichts- und Kulturwissenschaften, der Geschlechterstudien und der Philosophie, sowie an Interessierte der Postcolonial Studies und der Ökonomietheorie.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 4 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2019/20 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin