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Einführung in die Historische Musikwissenschaft: Ludwig van Beethoven, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 (Eroica) - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer Ü53450
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 16:00 bis 18:00 wöch Institutsgebäude - 401 Am Kupfergraben 5 (AKU 5) - (Unterrichtsraum)   findet statt     2
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Schaper, Christian , Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Musikwissenschaft Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Musikwissenschaft Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )   -  
Bachelor of Arts  Musikwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Musikwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )   -  
Bachelor of Science  Musikwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Dieses Einführungsseminar stellt das Methodenarsenal der Historischen Musikwissenschaft anhand von Ludwig van Beethovens Eroica-Symphonie vor – also am Beispiel eines einzigen Werks von rund 50 Minuten Länge. Zum einen bietet sich damit die Möglichkeit, Fragen der Analyse und Interpretation bereits zu Studienbeginn mit der nötigen Gründlichkeit und Detailschärfe anzugehen. Mit der Eroica, die gleich zu Anfang des 19. Jahrhunderts die kaum etablierte symphonische Tradition auf bahnbrechende Weise strapaziert, Fragen nach Programmatik und Charakteristik (mithin des Verhältnisses von Form und Gehalt) exemplarisch aufwirft, innerhalb von Beethovens Schaffen überdies vielfach vernetzt ist (sei es über den sog. Prometheus-Komplex, sei es unter dem Signum des «neuen Wegs») und zu der eine geradezu erdrückende Materialfülle aus Quellen und Rezeptionsgeschichte vorliegt, eröffnet sich zum anderen ein solcher Kosmos, dass für dieses eine Werk auch ein ganzes Semester schnell zu kurz wird.

Literatur

Aus der längst unüberschaubaren Fülle von Literaturtiteln seien hier nur die jüngeren Monographien zur Eroica bzw. zu Beethovens Symphonik genannt (mit kurzfristigem Zuwachs ist angesichts des anstehenden Beethoven-Jahres 2020 natürlich zu rechnen):

  • Martin Geck u. Peter Schleuning, «Geschrieben auf Bonaparte». Beethovens «Eroica»: Revolution, Reaktion, Rezeption, Reinbek bei Hamburg 1989.
  • Renate Ulm (Hg.), Die 9 Symphonien Beethovens. Entstehung, Deutung, Wirkung, München 1994.
  • Thomas Sipe, Beethoven. Eroica Symphony, Cambridge 1998.
  • Richard J. Will, The Characteristic Symphony in the Age of Haydn and Beethoven, Cambridge 2002.
  • Fabrizio della Seta, Beethoven. Sinfonia Eroica (= Studi superiori 464), Rom 2004.
  • Dieter Rexroth, Beethovens Symphonien. Ein musikalischer Werkführer, München 2005.
  • David Wyn Jones, The Symphony in Beethoven’s Vienna, Cambridge 2006.
  • Constantin Floros, Beethovens Eroica und Prometheus-Musik. Sujet-Studien, , erw. Aufl., verb. und erw. Neuausg. (= Taschenbücher zur Musikwissenschaft 156), Heinrichshofen 2008.
  • Lewis Lockwood u. Alan Gosman (Hgg.), Beethoven’s «Eroica» Sketchbook. A Critical Edition, 2 Bde., Urbana u. a. 2013.
  • James Hamilton-Paterson, Beethoven’s Eroica: The First Great Romantic Symphony, New York 2017.

 

Zur Vorbereitung und bibliographischen Orientierung empfohlen seien ferner natürlich die einschlägigen Textteile der neueren Beethoven-Ausgaben, die Artikel der aktuellen Nachschlagewerke, insbes. der Beethoven-Handbücher und -Lexika, sowie die entsprechenden Kapitel nicht allzu betagter Beethoven-Biographien aus der Feder von Musikwissenschaftlern, etwa:

  • Martin Geck, Beethoven. Der Schöpfer und sein Universum, München 2017.
  • Beethovens Orchestermusik und Konzerte, hrsg. von Oliver Korte und Albrecht Riethmüller (= Das Beethoven-Handbuch 1), Laaber 2013.
  • Beethoven-Handbuch, hrsg. von Sven Hiemke, Kassel/Stuttgart 2009.
  • Lewis Lockwood, Beethoven. Seine Musik, sein Leben, Kassel/Stuttgart 2009.
  • Beethoven. Interpretationen seiner Werke, hrsg. von Carl Dahlhaus, Alexander L. Ringer und Albrecht Riethmüller, 2 Bde., Laaber 1994 (Bd. 1).
  • Carl Dahlhaus, Ludwig van Beethoven und seine Zeit, Laaber 1987.

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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
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