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Canon revisited: Ein kollaborativer Lektüre-Kurs in Popular Music Studies - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer Ü53478
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mi. 12:00 bis 14:00 wöch Institutsgebäude - 304 Am Kupfergraben 5 (AKU 5) - (Musik-/Sprechunterrichtsraum)   findet statt     2
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Alisch, Stefanie , Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Musikwissenschaft Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Seit dem Aufkommen der Popular Music Studies als wissenschaftliches Forschungsfeld etablierten sich grundlegende Texte, die für das Selbstverständnis der Disziplin bedeutend sind, auf die sich viele  Akteur_innen als Basis verständigen können. Was bedeutet es, einen wissenschaftlichen Kanon in diesem Feld zu erstellen und wie gehen wir mit so einer Textsammlung um? Im interdisziplinären Feld der Popular Music Studies fließen viele Denkrichtungen zusammen. Cultural Studies, Gender Studies, Sound Studies, Studien zur Musikindustrie, medienwissenschaftliche Untersuchungen, Analyseansätze oder Überlegungen zur Beziehung von populärer Musik und Gesellschaft haben die Popular Music Studies geprägt.

 

In diesem Lektüre-Kurs widmen wir uns Standard-Texten aus Handbüchern und bestehenden Sammlungen mit dem Ziel einer gemeinsamen kritischen Reflexion. Dazu stellen wir ausgewählte Schriften in Beziehung zueinander. Wir fragen uns, wie wir sie kontextualisieren müssen, welche Haltungen ihnen innewohnen, welche Formen der Wissensproduktion hier wirken, wie wir die Schriften gruppieren können, wo Aktualisierungen nötig sind und wo wir angesichts musikalischer Entwicklungen und aktueller Debatten Leerstellen aufspüren. Das kollaborative Lehrformat haben Mitglieder der FGPM gemeinsam mit dem Lehrstuhl Populäre Musik entwickelt.

Literatur

Adorno, Theodor W. (2006). „On Popular Music.“ In: Current of Music. Elements of a Radio Theory.
Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
Ahlers, Michael; Jacke, Christoph (2017). Perspectives on German Popular Music Studies. London
u.a.: Routledge.
Appen, Ralf von; Grosch, Nils; Pfleiderer, Martin (Hg.) (2014). Populäre Musik. Geschichte,
Kontexte, Forschungsperspektiven. Laaber: Laaber.
Appen, Ralf von; Doehring, André (2014). „Analyse populärer Musik. Madonnas ‚Hung Up‘.“ In:
Populäre Musik. Geschichte, Kontexte, Forschungsperspektiven. Hrsg. v. Ralf von Appen et. al.
Laaber: Laaber.
Bennett, Andy et. al. (Hg.) (2010). Popular Music Studies Reader. London u.a.: Routledge.
Bennett, Andy; Waksman, Steven (Hg.) (2015). Sage Handbook of Popular Music. Los Angeles,
CA u.a.: Sage Publishing
Bull, Michael (2007). Sound Moves. IPod Culture and Urban Experience. London u.a.: Routledge.
Frith, Simon; McRobbie, Angela (1996). „Rock and Sexuality.“ In: On Record. Rock, Pop and
written word. Hrsg. v. Simon Frith und Andrew Goodwin. London u.a.: Routledge.
Frith, Simon (1996). Performing rites. On Value of Popular Music. Oxford: Oxford University Press.
Gilroy, Paul (1999). The Black Atlantic. Modernity and Double Consciousness. London u.a.: Verso.
Grossmann, Rolf (2008). „Die Geburt des Pop aus dem Geist der phonographischen
Reproduktion.“ In: PopMusicology. Hrsg. v. Christian Bielefeld et. al. Bielefeld: transcript.
Hebdige, Dick (2003). Subculture. The Meaning of Style. London u.a.: Routledge.
Ismaiel-Wendt, Johannes (2011). Tracks’n’Treks. Populäre Musik und postkoloniale Analyse.
Münster: Unrast.
Jarman-Ivens, Freya (Hg.) (2007). Oh Boy! Masculinites and Popular Music. London u.a.:
Routledge.
Jarman-Ivens, Freya (2011). Queer Voices: Technologies, Vocalities and the Musical Flaw. New
York, NY: Palgrave Macmillan.
Kassabian, Anahid (2013). Ubiquitous Listening. Affect, Attention and Distributed Subjectivity.
Berkeley, CA u.a.: University of California Press.
McClary, Susan (2002). Feminine Endings. Music, Gender and the sexuality. Minneapolis, Minn:
University of Minnesota Press.
Moore, Allan (2012). Song Means. Analysing and Interpreting Recorded Popular Song. London
u.a.: Routledge.
Rösing, Helmut (2002). „‚Popularmusikforschung‘ in Deutschland - von den Anfängen bis zu den
1990er Jahren.“ In: Musikwissenschaft und populäre Musik. Versuch einer Bestandsaufnahme (=
Hamburger Jahrbuch für Musikwissenschaft: 19) . Hrsg. v. Helmut Rösing et. al. Frankfurt a.M.:
Peter Lang.
Scott, Derek B. (Hg.) (2009). Ashgate Research Companion to Popular Musicology. Farnham u.a.:
Ashgate
Théberge, Paul (1997). Any Sound you can Imagine. Making Music, Consuming Technology.
Hanover, NH u.a.: Wesleyan University Press.
Wicke, Peter (1999). „Populäre Musik als theoretisches Konzept.“ In: Popscriptum 1. Hrsg. v.
Forschungszentrum für Populäre Musik der Humboldt-Universität zu Berlin.
Wicke, Peter (2002). „Popmusik in der Theorie. Aspekte einer problematischen Beziehung.“ In:
Musikwissenschaft und populäre Musik. Versuch einer Bestandsaufnahme (= Hamburger Jahrbuch
für Musikwissenschaft: 19) . Hrsg. v. Helmut Rösing et. al. Frankfurt a.M.: Peter Lang.
Wicke, Peter (2008). „Das Sonische in der Musik.“ In: Popscriptum 10. Hrsg. v.
Forschungszentrum für Populäre Musik der Humboldt-Universität zu Berlin.

Prüfung

Hausarbeit

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
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