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Sprachenübergreifend: Traumtextschreiben zwischen Paris und Prag. Der Traum von der Unvernunft: Schreibweisen des Surrealismus - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5260090
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mi. 10:00 bis 12:00 wöch 16.10.2019 bis 15.02.2020  Boeckh-Haus - 561 Dorotheenstraße 65 (DOR 65) - (Musik-/Sprechunterrichtsraum)   findet statt     1000
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Weiß, Linda verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Slaw. Sprachen u. Liter. Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Slaw. Sprachen u. Liter. Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Slawistik und Hungarologie
Inhalt
Kommentar

Der Traum wird seit jeher als eine Quelle der Inspiration verhandelt. Seine Funktion als Spielwiese für das literarische Schaffen gewinnt im 20. Jahrhundert bereits vor der (Wieder-)Entdeckung des Traumprotokolls durch den Surrealismus an Bedeutung. Ziel des Seminars ist die Bestimmung des literarischen Traumnotats in der Tradition des Surrealismus sowie ihm vorausgehender Strömungen. Im Seminar wird zunächst der Traumdiskurs nachgezeichnet. Anschließend werden theoretische Grundlagen des Traumtextschreibens sowie dessen Einfluss auf literarische Formen im Feld der europäischen Avantgarden erörtert (u.a. Sigmund Freud).

 

Im Fokus stehen neben den Primärbeispielen aus verschiedenen Literaturen spezifische theoretische Überlegungen einzelner Verfasser von Manifesten und Programmatiken. Der Traumtextdiskurs soll so konturiert werden, dass Transferbewegungen, Konflikte und individuelle Impulse sichtbar werden. Ausgehend von der These, dass der Traum als Laboratorium für das literarische Schreiben genutzt wird, soll die Poetik des Traumnotats sowie die Einflussnahme dieser zunächst surrealistischen Form des automatischen Schreibens auf andere Texte helfen, Modelle von Traumhaftigkeit im 20. Jahrhundert zu beschreiben. Hier werden sowohl intertextuelle Bezüge als auch intermediale Phänomene wie Bildgedichte eine Rolle spielen.

 

Die Veranstaltung richtet sich an Absolvent_innen des Literaturgrundkurses (BA) und ist offen für Studierende aller slawischen Sprachen und Literaturen. Die Mehrzahl der Beispiele stammt aus der tschechischen, deutschen und französischen Literatur. Die zu diskutierenden Textauszüge liegen auch übersetzt vor und werden auf Moodle zur Verfügung gestellt.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin