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Deutschsprachige Lyrik zwischen 1955 und 1980 (Lit.wiss.) - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5210071
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link https://moodle.hu-berlin.de/course/view.php?id=91075
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Di. 14:00 bis 16:00 wöch Universitätsgebäude am Hegelplatz - 1.301 Dorotheenstraße 24 (DOR 24) - (Unterrichtsraum)   findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Markus, Hannah , Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Education (GYM)  Deutsch 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (ISS)  Deutsch 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (ISG)  Deutsch 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   -  
Master of Education (ISS)  Deutsch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (GYM)  Deutsch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (BS)  Deutsch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (ISG)  Deutsch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für deutsche Literatur
Inhalt
Kommentar

Mit dem Tod von B. Brecht und G. Benn 1956 endet ein bedeutendes Kapitel der deutschsprachigen Lyrik-Geschichte. Ein neues hat bereits begonnen: Obwohl einige der die folgenden Jahrzehnte prägenden Autor*innen – wie G. Eich, N. Sachs oder P. Huchel – bereits vor 1945 geschrieben haben, begründet sich ihre Bekanntheit doch in ihrer Lyrik nach Kriegsende, und ihre Bedeutung reicht weit über die unmittelbare Nachkriegszeit hinaus. P. Rühmkorf, J. Bobrowski und I. Aichinger treten ab 1955 mit ersten Gedichten an die Öffentlichkeit; I. Bachmann manifestiert ihren Ruf mit Anrufung des großen Bären (1956), und P. Celan veröffentlicht mit Sprachgitter (1959) den vielleicht wirkungsvollsten Gedichtband der Epoche. Neben den genannten bestimmen so unterschiedliche Autor*innen wie E. Jandl, F. Mayröcker, H.-M. Enzensberger, R. D. Brinkmann und W. Biermann die 1960er und 1970er Jahre. Ein Exkurs im Seminar gilt den Lyrik-Debatten in den ostdeutschen Zeitschriften Sonntag und Forum in den 1960er Jahren (beteiligt sind hochrangige Autorinnen und Autoren wie S. Hermlin, G. Kunert, R. Kunze, K. Mickel oder S. Kirsch), die eine sog. „Lyrik-Welle“ auslösten und sich als Einstieg anbieten, um das Wechselspiel von Kultur und Politik in der DDR zu vergegenwärtigen. Der Gedichtband Der schöne 27. September (1980) des von der DDR in die BRD gewechselten T. Brasch zeigt jedoch, dass Etikettierungen wie „DDR-Lyriker“ oder „BRD-Autor“ mitunter zu kurz greifen.
Im Mittelpunkt der Seminararbeit steht die Textanalyse. Zudem sollen Zeitdiskurse herausgearbeitet werden. Das SE will so einerseits prägende, kanonisierte Lyriker*innen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts genauer vorstellen und andererseits einen weit gefächerten Blick auf ein Vierteljahrhundert deutschsprachiger Lyrik-Geschichte, die verschiedenen Strömungen und Gruppierungen ermöglichen.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: SoSe 2021.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin