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Individualität im Roman des 17. und 18. Jahrhunderts - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5210022
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 10:00 bis 12:00 wöch von 21.10.2019  Universitätsgebäude am Hegelplatz - 1.103 Dorotheenstraße 24 (DOR 24) - (Unterrichtsraum)   findet statt     35
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Hohlweck, Patrick , Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Deutsch Kernfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   -  
Bachelor of Arts  Deutsch Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2018 )   -  
Bachelor of Arts  Deutsch Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   -  
Bachelor of Arts  Deutsch Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2018 )   -  
Bachelor of Science  Deutsch Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   -  
Bachelor of Science  Deutsch Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2018 )   -  
Bachelor of Arts  Deutsche Literatur Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2018 )   -  
Bachelor of Arts  Deutsche Literatur Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2018 )   -  
Bachelor of Science  Deutsche Literatur Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2018 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für deutsche Literatur
Inhalt
Kommentar

Mit dem Anbruch der Neuzeit und dem Ende einer vormals geschlossenen, sinnhaft geordneten Welt, so lesen wir etwa in Georg Lukács‘ Theorie des Romans, ist auch die Geburt des modernen Individuums verbunden: Als seine maßgebliche Kunstform gilt der Roman. Insbesondere für den modernen Roman in deutscher Sprache wurde die Emergenz des bürgerlichen Subjekts als Voraussetzung für die neuen Formen von Innerlichkeit und Welterfahrung verstanden, die Romane im 18. Jahrhundert aus vormals regelhaften oder exemplarischen Zusammenhängen lösten.
Das SE fragt zum einen nach den sozialgeschichtlichen, poetologischen und theoretischen Voraussetzungen der Individualität im deutschsprachigen Roman des 17. und 18. Jahrhundert. Zum anderen sollen die deutschen Romane im europäischen Kontext situiert werden, etwa mit Blick auf die Traditionen des spanischen pícaro und der französischen Histoire comique oder die englische Unterscheidung zwischen romance und novel, um dabei nach den literarischen Übersetzungsprozessen zu fragen, die die kulturellen und sozialen Veränderungen der Zeit flankieren. Zuletzt sollen neuere philosophische Überlegungen zu Subjektivität und (Trans-)Individualität auf ihre Eignung geprüft werden, diese literaturgeschichtlichen Überlegungen zu bereichern.

Literatur

Im Vordergrund stehen Lektüren deutschsprachiger Romane zwischen Grimmelshausens Der Abentheuerliche Simplicissimus Teutsch (1668/69) und Goethes Wilhelm Meisters Lehrjahre (1795/96). Zusätzlich werden – ausschnittsweise – europäische Romane (u.a. Cervantes, Furetière, Defoe) sowie ausgewählte Positionen der Romantheorie und Philosophie (u.a. Marx, Lukács, Althusser, Butler) herangezogen.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: SoSe 2021.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin