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"Den Unerreichbaren auf der Spur". Peter Weiss' intermediale Kunst - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5210112
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 14:00 bis 16:00 wöch von 21.10.2019  Universitätsgebäude am Hegelplatz - 1.301 Dorotheenstraße 24 (DOR 24) - (Unterrichtsraum)   findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Wagner, Elisabeth , Dr. phil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Deutsche Literatur Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Master of Arts  Europäische Literaturen Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für deutsche Literatur
Inhalt
Kommentar

Peter Weiss war ein bildender, ein Bild schaffender Künstler.  Das betrifft nicht nur seine Gemälde, Collagen, Zeichnungen und Filme, sondern auch seine Literatur. Auf der Suche nach dem eigenen Ausdruck erprobt er die Ausdrucksfähigkeit verschiedener Medien.  In seinem frühen wie in seinem späteren Werk existiert beides  nebeneinander und ineinander: Bild und Text;  Eben daher auch die Intensität der bildbeschreibenden Passagen in seinen Texten, ebenso das „Gestaltwerden“ eines größeren (politischen) Zusammenhangs  im  Bild.
Im SE rekonstruieren wir eingangs diese Suchbewegung in den autobiographischen Texten „Abschied von den Eltern“ (1961) und  „Die Situation“ (2000, schwedisch 1956). Es folgt eine Vorstellung des malerischen und filmischen Werkes.  Weitere Texte von Peter Weiss, die im SE zur Diskussion gestellt werden: Der Schatten des Körpers des Kutschers (1960); Laokoon oder Über die Grenzen der Sprache (1965); Die Ästhetik des Widerstands (1975-1981) in Auszügen; Peter Weiss‘ bekanntestes Theaterstück  „Marat / Sade“ (1962-1965) können wir lesen, sehen und hören als mediales Konglomerat zur Inszenierung von Politik und Gewalt.

Literatur

zur Einführung: Margrid Bircken, Dieter Mersch, Hans Christian Stillmark (Hg.): Ein Riß geht durch den Autor. Transmediale Inszenierungen im Werk von Peter Weiss. Bielefeld: transcript 2009; Elisabeth Wagner: Peter Weiss‘ bildnerische Wahrnehmung in der Literatur. In: Yannick Müllender, Jürgen Schutte, Ulrike Weymann (Hg.): Peter Weiss. Grenzgänger zwischen den Künsten. Frankfurt a.M.: Peter Lang 2007.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: SoSe 2021.
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