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Leonard Bernstein als Pionier und Vorbild der Musikvermittlung - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53456
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 18:00 bis 20:00 Einzel am 11.11.2019 Institutsgebäude - 401 Am Kupfergraben 5 (AKU 5) - (Unterrichtsraum)   findet statt     1000
-. 10:00 bis 16:00 Block+SaSo 16.11.2019 bis 17.11.2019  Institutsgebäude - 401 Am Kupfergraben 5 (AKU 5) - (Unterrichtsraum)   findet statt     1000
-. 10:00 bis 16:00 Block+SaSo 14.12.2019 bis 15.12.2019  Institutsgebäude - 401 Am Kupfergraben 5 (AKU 5) - (Unterrichtsraum)   findet statt     1000
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Quiring, Philipp
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Musikwissenschaft Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Musikwissenschaft Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Als Musiker war Bernstein ein Multitalent: Pianist, Komponist und Dirigent zugleich. Genreübergreifend studierte er verschiedene Musikstile, orientierte sich an Beethoven und Prokofjew ebenso wie am Jazz und an amerikanischen Größen wie Copland und Gershwin. Er schrieb Kammermusik, Sinfonien, Filmmusik für Hollywood und Musicals für den Broadway. Seine universal-musikalischen Erkenntnisse zu bündeln und zu vermitteln, verstand er wie kein zweiter seiner Zeitgenossen. Das Verbreitungspotential des Mediums „Film“ erkannte und nutzte er früh für sich. In über 60 (!) Fernsehsendungen übermittelte Bernstein sein Wissen und sein Musikverständnis; ob im Studio mit aufgemalter Partitur auf dem Fußboden (Omnibus-Reihe, 1954), im Konzertsaal vor Familien mit Kindern (in den 50er, 60er und 70er Jahren) oder in Harvard vor Akademikern auch anderer Fachsparten (1973). Mit seiner einnehmenden, charismatischen Art zog Bernstein verschiedene Zielgruppen in seinen Bann. Doch der Erfolg der Reihen liegt auch in der genauen dramaturgischen Planung der Sendungen, den filmischen und visuellen Ideen, der genauen Ausrichtung auf das Publikum begründet. Was lässt sich aus diesen Ansätzen der Musikvermittlung, aus der Rhetorik herleiten, aus dem „Herunterbrechen“ komplexer Themen wie „Was ist (k)eine Melodie?“ und inwieweit ist dies heute noch übertragbar oder ließe sich gar modernisieren?

 

Seminarleistung:

Die Studierenden schreiben jeweils einen Essay (von 3 bis 4 Seiten) über eine ausgewählte Fernsehszene und analysieren diese nach den Kriterien: Filmische Erzählung (Verwendung von Bildern, Schnitt, visuelle Mittel und Beleuchtung etc.), inhaltliche Verständlichkeit, Sprache, Zielpublikum, Funktion der Musik, funktionaler Einsatz des Orchesters; rhetorische Mittel Bernsteins, was kann man von ihm lernen, welchen Mehrwert liefert das Medium ‚Fernsehen‘ und inwieweit wäre die entsprechende Szene heutzutage noch zeitgemäß?

 

Um Voranmeldung per E-Mail wird gebeten: philipp.quiring@googlemail.com

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: SoSe 2021.
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