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Cervantes’ Novelas ejemplares - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5240423Ü
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 12:00 bis 14:00 wöch Universitätsgebäude am Hegelplatz - 1.608 Dorotheenstraße 24 (DOR 24) - (Unterrichtsraum) Urban findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Urban, Urs
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Romanische Kulturen Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Master of Education (GYM)  Spanisch 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (ISS)  Spanisch 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (ISG)  Spanisch 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   -  
Master of Education (ISS)  Spanisch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (BS)  Spanisch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (GYM)  Spanisch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (ISG)  Spanisch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Romanistik
Inhalt
Kommentar

Als seine Erzählungen im Jahr 1613 erschienen, unterstellte Cervantes selbst ihnen ‚Exemplarität‘ – und formulierte so den Anspruch, mit ihnen eine irgendwie gültige Form des Erzählens zu instituieren. Wir wollen diesen Anspruch ernst nehmen und im Seminar einige der Erzählungen lesen um zu verstehen, worin er gründet. Vor dem Hintergrund der Frage nach ihrer Beispielhaftigkeit – die ja ein wertemäßiges Substrat immer schon voraussetzt, das sie dann zur Anschauung zu bringen behauptet (und genau das zu leisten bescheinigt man Cervantes’ Erzählungen etwa mit dem Hinweis auf die gelungene Verschränkung von ‚idealistischer‘ und ‚realistischer‘ Rede) – wollen wir die Erzählungen historisch verorten, um den spezifischen (moralischen, ästhetischen, ökonomischen) Wertehaushalt, in den sie sich einschreiben und den sie eben gültig zu veranschaulichen behaupten, besser bestimmen zu können. Darüber hinaus wollen wir nach ihrer Bedeutung jenseits dieses historischen Moments fragen, denn der Anspruch auf Exemplarität von (literarischen) Texten impliziert ja immer auch die Behauptung überzeitlicher Gültigkeit und also wenn man so will die Behauptung von ‚Klassizität‘, mit der sich nicht zuletzt ihre Aufnahme in einen Kanon legitimieren lässt, der für die Konstruktion von Nationalphilologien (mit der sich eine politische Gemeinschaft ihrerseits historisch rückvergewissert über den Wertehaushalt, dem sie sich verpflichtet wissen möchte) unerlässlich ist.

Arbeiten wollen wir mit der eine Auswahl der Erzählungen enthaltenden Studienausgabe von Cátedra (Miguel de Cervantes, Novelas ejemplares, ed. de Teresa Mateu, Madrid 2018: Cátedra base) – die notwendig zur Anschaffung empfohlen wird.

Sprechstunde immer im Anschluss an die Sitzung.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: SoSe 2021.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin