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Documo/enteuse – Zum dokumentarischen Modus im Film: Reflexionen, Revisionen und Visionierungen - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 532879
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Di. 16:00 bis 18:00 wöch 15.10.2019 bis 11.02.2020  Pergamonpalais - 0.10 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Unterrichtsraum)   findet statt     30
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Kuster, Brigitta, Professorin, Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Geschl.stud./Gender Stud. Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Geschl.stud./Gender Stud. Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Master of Arts  Kulturwissenschaft Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Dieses Seminar beschäftigt sich in historischer, (film-)theoretischer und repräsentationskritisch-ästhetischer Hinsicht mit der dokumentarischen Formensprache im Film und schlägt einen Bogen von der Wochenschau bis zu aktuellen mockumentary- und fake-Debatten. Hierbei werden Kategorisierungen, Problematisierungen, Erwartungshorizonte sowie selbstreflexive, partizipative oder performative Revisionen des Dokumentarischen ausgebreitet sowie Effekte bzw. Strategien von Authentizität, Evidenz, Realismus, Wahrheit, Illusion oder Fiktion untersucht. Ziel ist es, analytische Instrumente bereitzustellen, mit denen sich das Ineinandergreifen von Kontrolle und Kontingenz bei der Reproduktion und Neuanordung der Verhältnisse zwischen Bildern der Welt und Weltbildern in einem audiovisuell mediatisierten Alltag kritisch analysieren und artikulieren lässt.

Seit ihren Anfängen hat die dokumentarische Kamera Punkte der Fluidität und der Transformation, die sich in Sex und Gender finden lassen, sowohl praktiziert als auch registriert. In vielen zeitgenössischen Dokumentarfilmen werden solche Überschneidungen mit Fragen der Repräsentation explizit. Sie sind zudem eng verbunden mit feministischen wie queerpolitischen Strategien der Sichtbarkeit, aber auch mit Verschmelzungen von Klasse, Sex, Geschlecht und race, durch die Körper unterworfen und ‚gelesen‘ werden. Ethische Horizonte, politische Verhandlungen sowie kontroverse Spielräume für Agency, Othering, Viktimisierung und Funktionalisierung sind daher kennzeichnend für dieses audiovisuelle Mediengenre zwischen wissenschaftlichen und künstlerischen Praktiken und Darstellungsformen.

Zwischen dem 4. und 10. November 2019 ist zudem eine 2 tägige Exkursion zur Duisburger Filmwoche geplant. (Bitte reservieren Sie sich diese Daten!)

Teilnehmer*innenzahl: begrenzt / 15 bis 20 (Bitte um Anmeldung bei JP Dr. Brigitta Kuster bis spätestens Ende August)

Studierende der Gender Studies sind ausdrücklich willkommen geheißen.

Prüfung

Hausarbeit, mündliche Präsentation, Präsentation

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin