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Aischylos, Prometheus - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5270058
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mi. 12:00 bis 14:00 c.t. wöch Universitäts-Hauptgebäude - 3052 Unter den Linden 6 (UL 6) - (Besprechungsräume allgemein)   findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Asper, Markus , Prof. Dr. phil. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Education (GYM)  Altgriechisch 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   1 - 2 
Master of Education (GYM)  Altgriechisch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   1 - 2 
Master of Arts  Klassische Philologie Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   1 - 3 
Programmstudium-o.Abschl.  Klassische Philologie Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Klassische Philologie
Inhalt
Kommentar

Im Corpus der Aischylostragödien ist ein seltsames und eindrucksvolles Stück überliefert, der ‚gefesselte Prometheus‘ (Promētheus desmōtēs). Hier tritt Prometheus als Menschenfreund und Kulturstifter auf, der von den Schergen eines finsteren Zeus am Rande der Welt an einen Fels geschmiedet wird. Das Stück besteht hauptsächlich aus einer Reihe von Besuchsszenen: der unglückliche Titan wird von den Okeaniden, Okeanos selbst und Io an seinem Strafort besucht. Doch Prometheus besitzt ein für Zeus äußerst wichtiges Geheimwissen, das ihm Hermes entlocken will. Prometheus sträubt sich; am Ende werden alle durch einen Blitzschlag des frustrierten Zeus in die Erdtiefe versenkt. Das Stück weist so viele Besonderheiten auf (u.a. eine relativ einfache Sprache!), dass die Echtheitsdiskussion bis heute andauert. Wir werden das Stück ganz lesen und den mit ihm zusammenhängenden Fachdiskussionen folgen.

Texte: M.L. West, Aeschylus. Tragoediae, Stuttgart 1990; D.L. Page, Aeschyli septem quae supersunt tragoediae, Oxford 1989. Mit kurzem Kommentar (empfehlenswert): M. Griffith, Aeschylus, Prometheus Bound, Cambridge 1983 (repr. 2008).
Zur Einführung: M. Griffith, The Authenticity of the Prometheus Bound, Cambridge 1977. I. Ruffell, Aeschylus: Prometheus Bound, Bristol 2012 (Einführung). Vielleicht lesenswert (non vidi): P. Handke, Prometheus, gefesselt, Frankfurt 1986.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: SoSe 2021.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin