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Antiziganismus – Perspektiven auf Diskriminierung und Widerstand. Teil 2 - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Projekttutorium Veranstaltungsnummer 53056
Semester SoSe 2019 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Do. 12:00 bis 14:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 004 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum)   findet statt     45
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Freckmann, Magdalena
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Programmstudium-o.Abschl.  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Bachelor of Science  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Der Begriff Antiziganismus bezeichnet als eine spezifische Form des Rassismus die von Stereotypen und Feindschaft geprägten Einstellungen gegenüber Rom*nija, Sinti*zze, Fahrenden, Jenischen und anderen Personen und Gruppen, die als „Zigeuner“ stigmatisiert werden, sowie die aus diesen Einstellungen resultierenden Praktiken der Ausgrenzung und Diskriminierung bis hin zu Gewalt oder systematischer Verfolgung. In ganz Europa ist der Antiziganismus gesellschaftlich tief verankert und bleibt, auch wenn er offen zutage tritt, oft unwidersprochen; eine wissenschaftliche und öffentliche Auseinandersetzung findet nur selten statt.
Während wir uns im ersten Teil des Projekttutoriums mit Theorien der Entstehung und mit der Geschichte des Antiziganismus in Deutschland auseinandergesetzt haben, soll es im Sommersemester um aktuelle Formen der Diskriminierung und Ausgrenzung von Rom*nija und Sinti*zze – in Politik, Wissenschaft und Bildung, in Medien, Literatur und Film – sowie um Selbstorganisation und Kämpfen gegen den Rassismus gehen. Dabei sollen im Laufe des Semesters zu selbstgewählten Themen Forschungsarbeiten entstehen.

Literatur

- End, M. (2016). Die Dialektik der Aufklärung als Antiziganismuskritik. In Stender, W. (Hrsg.):  Konstellationen des Antiziganismus. Wiesbaden: Springer VS, 53-94.
- Krauss, J. (2009). „Zigeunerkontinuum“ - die Raum und Zeit übergreifende Konstanz in der Beschreibung von Roma in Theorie und Empirie. Jahrbuch für Antisemitismusforschung 18, S.161-180.
- Randjelović, I. (2014). Ein Blick über die Ränder der Begriffsverhandlungen um Antiziganismus. In Heinrich-Böll-Stiftung: Perspektiven und Analysen von Sinti und Rroma in Deutschland. Heimatkunde-Dossier, Berlin, 19-37.
- Rose, R. (1987). Bürgerrechte für Sinti und Roma: das Buch zum Rassismus in Deutschland. Heidelberg: Zentralrat Deutscher Sinti und Roma.
- Winckel, Ä. (2002). Antiziganismus: Rassismus gegen Roma und Sinti im vereinigten Deutschland. Münster: Unrast.

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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2019. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
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