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Gene und Geschlecht, Teil 2: Durchführung - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Projektseminar Veranstaltungsnummer 53972
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.07.2020 - 28.10.2020    aktuell
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mi. 16:00 bis 18:00 c.t. wöch 04.11.2020 bis 24.02.2021      findet statt    
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Palm, Kerstin , PD Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Geschl.stud./Gender Stud. Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Geschl.stud./Gender Stud. Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, weitere Wissenschaftliche Einrichtungen, Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien
Inhalt
Kommentar

Dieses themenbezogene Projektseminar ist für Genderstudierende verbindlich auf zwei Semester angelegt, kann aber auch von Studierenden der Geschichtswissenschaften als einsemestrige Übung besucht werden.

 

Gene und Chromosomen gelten im Alltagswissen häufig als Instanzen, die unhintergehbar die Geschicke eines Körpers bestimmen - sein Aussehen, seine Eigenschaften, seine Fähigkeiten, seine Krankheiten, vielleicht sogar die sexuelle Orientierung. Insbesondere die XX- und XY-Chromosomen erscheinen als Garanten einer zweigeschlechtlichen biologischen Körperordnung und zweier Geschlechteridentitäten, so dass sie beispielsweise bei uneindeutig erscheinenden Körpern lange Zeit auch zu Geschlechtsüberprüfungen bei sportlichen Wettkämpfen herangezogen wurden. Das Thema “Gene und Geschlecht“ eignet sich sowohl für wissenschaftsgeschichtliche Studien als auch für vielfältige interdisziplinäre Studien, die sich mit der Einarbeitung genetischer Vorstellungen in gesellschaftliche Debatten, Positionszuweisungen und Deutungsperspektiven befassen.

 

Im 1. Teil des Projektseminars entwickeln die Studierenden nach einer textbasierten Einführung in das Thema (Primär- und Sekundärquellen) ein kleines Forschungsvorhaben mit selbstgewählter Thematik, für das sie im gemeinsamen Diskussionszusammenhang ein Exposé ausarbeiten. Im 2. Teil (WS 20/21) wird es dann um die Durchführung und wissenschaftliche Präsentation dieses Forschungsvorhabens gehen.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin