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Bilder der Macht. Von Konstruktion zur Subversion. - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Q-Tutorium Veranstaltungsnummer 533696
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Institut für Kunst- und Bildgeschichte    30.03.2020 - 19.04.2020   
Beschreibung :
Die Einschreibfrist hat sich verändert? -
Beachten Sie bitte, dass aufgrund der aktuellen Gefährdungssituation durch das Coronavirus der Beginn der Vorlesungszeit auf den 20.04. verschoben wurde. Bitte besuchen Sie regelmäßig die Website Ihrer Fakultät bzw. Ihres Institutes und natürlich AGNES, um das zusätzlich geschaffene digitale Lehrangebot nicht zu verpassen!
Wichtige Änderungen

Stand: 10.04.2020. Diese Lehrveranstaltung wird voraussichtlich ins Wintersemester 2020/21 verschoben. Nähere Informationen folgen.

Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 12:00 bis 14:00 wöch 27.04.2020 bis 13.07.2020  Pergamonpalais - 3.16 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Besprechungsräume allgemein)   findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Reinhardt, Rosa Miriam
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Inhalt
Kommentar

Wir sind jeden Tag von Bildern umgeben. Ob auf Plakaten, an Bussen, Bahnhöfen, an Häuserwänden und vielleicht auch in unseren Wohnungen. Wenn wir uns digital bewegen, finden wir sie im Fernsehen, auf Nachrichtenwebsites, auf Instagram, Facebook oder Twitter.

In ihrer diffusen Wirkungsweise sind Bilder als politische Akteure in der Lage, unser gesellschaftliches Klima zu formen, implizit Wertvorstellungen zu vermitteln und zu verstärken.

Ein Feld, in dem wir aufgrund seiner hohen Relevanz täglich mit Medienbildern konfrontiert sind, ist die Berichterstattung über politisch motivierte Gewalt. Doch werden zum Beispiel auch Geschlechterkonstruktionen, Identitäten, Nationalität oder Glaubenszugehörigkeit in Bildern verhandelt. Inhalte, die zum Teil isoliert, aber oftmals auch als Verschränkungen von Machtmechanismen aufgefunden werden und somit intersektional verstanden werden können. Hierin können Bilder zur Aufrechterhaltung gesellschaftlicher Machtkonstruktionen genutzt und instrumentalisiert werden.

In diesem Seminar wird zunächst in den Themenkomplex eingeführt werden, welche Werte unterschwellig und teils auch unbewusst in diesen Bildern vermittelt werden. Im Zuge dessen werden wir uns mit der Frage beschäftigen, welche Erkenntnisse und Wirkungsweisen wir daraus ableiten können. Diese Erkenntnisse möchten wir nutzen, um gemeinsam Ansätze und Strategien der Dekonstruktion und Subversion zu erforschen und diese in einem Endprodukt auch praktisch umzusetzen. In diesem Endprodukt möchte für das Thema sensibilisiert werden, um nicht nur Forscher*innen, sondern auch beispielsweise Journalist*innen und Medienschaffenden Alternativen und neue Ansätze zu den aktuell vorherrschenden Bildern der Macht an die Hand zu geben.

Das Seminar richtet sich an interessierte Teilnehmende verschiedenster Fachrichtungen und ist auf einen interdisziplinären Diskurs hin ausgerichtet.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 7 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2020 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin