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GEWALT* - Künstlerische Gegenstrategien zu Geschlechterbildern in Gewaltdarstellungen - Detailseite

  • Funktionen:
  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Q-Tutorium Veranstaltungsnummer 533697
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Institut für Kunst- und Bildgeschichte    30.03.2020 - 19.04.2020   
Beschreibung :
Die Einschreibfrist hat sich verändert? -
Beachten Sie bitte, dass aufgrund der aktuellen Gefährdungssituation durch das Coronavirus der Beginn der Vorlesungszeit auf den 20.04. verschoben wurde. Bitte besuchen Sie regelmäßig die Website Ihrer Fakultät bzw. Ihres Institutes und natürlich AGNES, um das zusätzlich geschaffene digitale Lehrangebot nicht zu verpassen!
Wichtige Änderungen

Diese Lehrveranstaltung wird als Onlineformat angeboten. Weitere Informationen folgen.

Veranstaltungsformat digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 16:00 bis 18:00 wöch 16.04.2020 bis 16.07.2020  Pergamonpalais - 3.42 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Besprechungsräume allgemein)   findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Rösler, Leonie
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Geschl.stud./Gender Stud. Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Geschl.stud./Gender Stud. Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Programmstudium-o.Abschl.  Geschl.stud./Gender Stud. Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Bachelor of Science  Geschl.stud./Gender Stud. Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Geschl.stud./Gender Stud. Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Master of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Inhalt
Kommentar

Schon Susan Sonntag merkt in “Regarding the pain of Others” mit Bezug auf Virginia Woolfs Überlegungen an, dass Krieg eine Frage des (männlichen) Geschlechts sei. Doch nicht nur das Kriegsgeschehen, sondern auch der Gewaltbegriff allgemein erfährt in der Gesellschaft eine männliche Konnotation. Der Mann tritt in Bildern der Gewalt mehrheitlich als kämpferischer Akteur in Erscheinung, während die Frau entweder Opfer der Gewalt wird oder zur Wiederherstellung einer gesellschaftlichen Ordnung beiträgt. Wo Frauen aktiv Gewalt ausüben, produziert dieses binäre Rollenverständnis in den Medien und in der Wissenschaft neue Erklärungsmuster, die es jedoch kaum vermögen, an der bestehenden Konstruktion der Geschlechter etwas zu ändern. Wie kann diese einseitige Darstellung der Geschlechter im Kontext von Gewalt unterlaufen werden und wie können Bilder in einer veränderten Kontextualisierung neue Bedeutungen generieren?

In ihrer Autonomie soll die Kunst dafür als Reflexionsraum dienen: Einerseits lassen sich auch hier besagte Geschlechterkonstruktionen in vielen Gewaltdarstellungen beobachten. Andererseits entstehen seit jeher komplexe Werke, in denen es den Künstler*innen immer wieder gelingt, subversiv gegen bestehende Bilddiskurse und Geschlechterstereotype zu arbeiten.

Anhand verschiedener Beispiele aus diesem breitgefächerten Feld sollen im Q-Tutorium subversive, künstlerische Methoden diskutiert werden, um anschließend kreative Gegenstrategien zu binär funktionierenden Gewaltdarstellungen zu entwickeln.

Das Q-Tutorium als Lehr- und Lernformat eröffnet dabei den Raum, mit eigenen Forschungsinteressen und Fragestellungen gemeinsam in diesem Themenbereich zu forschen und kreativ zu werden. Nach einem thematischen Einstieg durch Literatur und entsprechende Bild- und Werkbetrachtungen, werden unter der übergeordneten Fragestellung alleine oder in Gruppen Forschungsschwerpunkte gesetzt und im gemeinsamen Austausch individuelle Interessen herausgearbeitet. Ziel ist es, die im Q-Tutorium erarbeiteten Ergebnisse dieser Forschung am Semesterende öffentlich zu machen, wobei die Form der Abschlussarbeiten nicht vordefiniert ist.

Von interdisziplinären Ansätzen und Impulsen profitiert das Q-Tutorium sehr und richtet sich daher ausdrücklich an alle Studierende, unabhängig ihrer Fachrichtungen und Universitäten.

Anmeldung über AGNES sowie mit kurzen Angaben der Interessen an: leonie.roesler@culture.hu-berlin.de

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 12 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2020 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin