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Kleine Literatur? Deutschsprachige und tschechische Kultur in Prag im 19. und 20. Jh. - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5210089
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link https://moodle.hu-berlin.de/course/view.php?id=94373
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.02.2020 - 14.04.2020   
Beschreibung :
Die Einschreibfrist hat sich verändert? -
Beachten Sie bitte, dass aufgrund der aktuellen Gefährdungssituation durch das Coronavirus der Beginn der Vorlesungszeit auf den 20.04. verschoben wurde. Bitte besuchen Sie regelmäßig die Website Ihrer Fakultät bzw. Ihres Institutes und natürlich AGNES, um das zusätzlich geschaffene digitale Lehrangebot nicht zu verpassen!
Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Di. 10:00 bis 12:00 wöch Universitätsgebäude am Hegelplatz - 3.018 Dorotheenstraße 24 (DOR 24) - (Unterrichtsraum)   findet statt     20
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Dehrmann, Mark-Georg , Prof. Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Europäische Literaturen Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für deutsche Literatur
Inhalt
Kommentar

Dass Prag ein Schlüsselort für die deutschsprachige Literatur ist, dürfte jedem bekannt sein. Kafkas internationaler Ruhm hat der Stadt nachhaltig einen zentralen Platz auf der Landkarte der deutschsprachigen Moderne gesichert. Und es dürfte auch bekannt sein, dass Kafka in seiner Zeit in Prag nicht alleine stand, sondern Teil einer regen, produktiven und vielfältigen deutschsprachigen Szene war; Max Brod, Gustav Meyrink, Leo Perutz, Viktor Hadwiger sind nur einige weitere Namen.
Nicht immer aber wird in diesem Zusammenhang die kulturelle und politische Situation Prags angemessen mit einbezogen, das ja beispielsweise 1918 von einer österreichischen Stadt (in der die deutschsprachige Minderheit gegenüber der tschechischsprachigen Bevölkerung eine politisch und kulturell dominierende Stellung einnahm) zur Hauptstadt der neugegründeten Tschechoslowakei wurde. Freilich: 1975 haben Gilles Deleuze und Félix Guattari ihr Konzept einer Kleinen Literatur (Pour une littérature mineure, 1975) genau in Bezug auf die Prager Situation entworfen.
Das SE will sich die Beziehungen zwischen deutschsprachiger und tschechischer Kultur in der Stadt anschauen. ‚Beziehungen‘ meint dabei sowohl kulturelle Verflechtungen als auch allfällige Gesten der Abgrenzungen. Geplant ist, sich dabei auf zwei historische Konstellationen zu konzentrieren: den Beginn des 19. Jahrhunderts mit der böhmischen Nationalbewegung und den Anfang des 20. Jahrhunderts um die Gründung der Tschechoslowakei herum. Kafka wird im SE eine gewisse Rolle spielen – er wird aber nicht im Zentrum stehen.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2020 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin