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„Why Have There Been No Great Women Artists?“ – Kunstgeschichte, Feminismus und Institutionskritik - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 533635
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Wichtige Änderungen

Termin- und Raumverschiebung: Das Seminar findet nicht mehr freitags, sondern dienstags, 12 bis 14 Uhr, in R. 3.30, statt. Erste Sitzung: 15.10.2019.

Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Di. 12:00 bis 14:00 wöch 15.10.2019 bis 11.02.2020  Pergamonpalais - 3.30 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Unterrichtsraum)   findet statt     40
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Gerke, Stefanie , M.A.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Programmstudium-o.Abschl.  Geschl.stud./Gender Stud. Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Bachelor of Science  Geschl.stud./Gender Stud. Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Geschl.stud./Gender Stud. Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Inhalt
Kommentar

Fast ein halbes Jahrhundert ist es her, dass Linda Nochlin mit der titelgebenden Frage eine institutionskritische feministische Kunstgeschichte einleitete. Ihr gleichnamiger Essay von 1971 problematisiert u.a. den mangelnden Zugang zu Ausbildungsstätten, der Frauen historisch davon abgehalten habe, große Künstlerinnen zu werden. Seitdem hat sich viel getan, und Frauen scheinen gleichberechtigt am Kunstbetrieb teilnehmen zu dürfen. Dennoch war etwa das Berliner Gallery Weekend noch 2019 zu 75% von weißen, männlichen Künstlern dominiert. Unter den Hashtags #achtungweisswurst und #nomoredicksoup plädieren einige Akteur_innen für mehr Inklusion nicht-weißer und nicht-männlicher Künstler_innen. Noch immer geht es um Sichtbarkeiten, Zugänge und Partizipation. Welche internalisierten strukturellen Voraussetzungen sind für dieses fortbestehende Ungleichgewicht verantwortlich? Wie wurden sie bislang diskutiert und wie haben sich diese Diskussionen im Laufe eines halben Jahrhunderts verändert, etwa unter dem Stichwort Intersektionalismus?

Das Seminar führt in die Zusammenhänge von Kunstgeschichte, Feminismus und Institutionskritik ein. Anhand ausgewählter Texte, künstlerischer Positionen, aussagekräftiger Ausstellungen und aktueller Debatten versuchen wir, das komplexe Problem der mangelnden institutionellen Sichtbarkeit von Personen, die nicht cis, weiß und männlich sind, historisch nachzuvollziehen und aktuell einzuordnen.

Bemerkung

Das Seminar hat eine primär kunst- und bildhistorische Ausrichtung, öffnet sich aber explizit auch für 10 Studierende der Gender Studies. Die Anmeldung erfolgt über Agnes.

Prüfung

Hausarbeit

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin