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Ästhetik der Demokratie: Lektüreseminar (in Vorbereitung der Vorlesung im SoSe 2020) - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 533629
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
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Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mi. 14:00 bis 16:00 wöch 16.10.2019 bis 12.02.2020 
Einzeltermine anzeigen
Pergamonpalais - 3.30 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Ehninger, Eva, Professorin, Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Inhalt
Kommentar

Die Vorstellung von einer „Ästhetik der Demokratie“ kann zwei gegensätzliche Diagnosen nach sich ziehen. Auf der einen Seite wird der Begriff der Ästhetisierung für die Beschreibung einer Krisensituation verwendet, von der heute die gesamte Lebenswelt betroffen zu sein scheint. Die „ästhetisierte“ politische Gemeinschaft wird als inszeniert verstanden, sie zerfällt in Spektakel und Publikum. Auf der anderen Seite wird die Ästhetisierung des demokratischen Freiheitsverständnisses als eine produktive Kraft verteidigt. Die Erfahrung der Differenz zwischen Individuum und Gesellschaft gilt dann als Voraussetzung für die Möglichkeit der Gestaltung sozialen Lebens. Ästhetik ist damit als strukturelle Grundbedingung für demokratische Freiheit in Anschlag gebracht. Beide Pole sollen im Rahmen der gemeinsamen kritischen Lektüre von Schlüsseltexten aus Philosophie, ästhetischer Theorie, Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte analysiert werden. Da das Seminar der Vorbereitung auf die Vorlesung Ästhetik der Demokratie dient, die im Sommersemester 2020 stattfinden wird, sind fortgeschrittene BA- sowie MA-Studierende willkommen.

Literatur

Hannah Arendt: Vita Activa oder: Vom tätigen Leben, München 1981; Colin Crouch: Postdemokratie, Frankfurt 2008; Guy Debord: Die Gesellschaft des Spektakels (1967), Berlin 1996; Jacques Derrida: Schurken. Zwei Essays über die Vernunft, Frankfurt 2003; Luc Ferry: Der Mensch als Ästhet. Die Erfindung des Geschmacks im Zeitalter der Demokratie, Stuttgart 1992; Ernesto Laclau/Chantal Mouffe: Hegemony and Socialist Strategy: Toward a Radical Democratic Politics, London 1985; Claude Lefort: „Die Frage der Demokratie,“ in: Ulrich Rödel (Hg.), Autonome Gesellschaft und libertäre Demokratie, Frankfurt 1990, 281-297; Achille Mbembe: Politik der Feindschaft, Berlin 2017; Jacques Ranciere: Das Unvernehmen. Politik und Philosophie, Frankfurt 2002; Juliane Rebentisch: Die Kunst der Freiheit. Zur Dialektik demokratischer Existenz, Berlin 2014;

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
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