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Provenienzforschung, Objektidentifikation und der Aufbau archäologischer Sammlungen im kolonialen Kontext - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer ü53256
Semester SoSe 2021 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich ÜWP: Zentrale Frist (nur fachfremde Studierende)    01.03.2021 - 29.04.2021    aktuell
Beschreibung :
Falls Sie in den Belegungsinformationen zu dieser Lehrveranstaltung (Meine Veranstaltungen) nach dem 9.4.2021 noch den Status "AN" bzw. "angemeldet" sehen, dann wurden Sie auf einer Nachrückerliste vorgemerkt. Bitte fragen Sie bei den jeweiligen Dozierenden, ob Plätze in der LV bereits zur Verfügung stehen bzw. bitten Sie - falls Sie bereits teilnehmen - darum, den Status der Belegung zu ändern. Sie tun das am besten per Mail an die Einrichtungsadministratoren mit Kopie an die Dozierenden der LV.
Die Anmeldung ist grundsätzlich bis zum 29.4.2021 möglich. Eine Zulassung kann nur entsprechend der verfügbaren freien Plätze erfolgen.
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Di. 10:00 bis 12:00 wöch 13.04.2021 bis 13.07.2021  Universitäts-Hauptgebäude - 2095B Unter den Linden 6 (UL 6) - (Unterrichtsraum)   findet statt     1000
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Schmid, Stephan G., Professor, Prof. Dr. phil.
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Archäologie, Klassische Archäologie
Inhalt
Kommentar

Inhaltliches:

Provenienzforschung ist in jüngerer Zeit verstärkt in das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit gerückt. Dabei steht häufig der Aspekt einer möglicherweise nach heutigen Maßstäben unrechtmäßigen Aneignung/Erwerbung von (antiken) Objekten im Vordergrund. Gerade aus archäologischer Perspektive kommt aber noch die auf den ersten Blick banale, dennoch aber eminent wichtige Frage nach dem ursprünglichen Kontext von Objekten hinzu.

Die kyprischen Antiken der Sammlung Ohnefalsch-Richter – Weisbach kombinieren diese beiden Aspekte in exemplarischer Art und Weise, so dass sie sich hervorragend zur eingehenden Beschäftigung unter beiden Gesichtspunkten eignen. Die Sammlung ist in ihrem ursprünglichen(?) Bestand durch eine ganze Reihe von s/w-Aufnahmen der Jahre 1894/95 dokumentiert. Hinzu kommen eine ganze Reihe von Archivalien, die sich auf mehrere Standorte (Staatsarchiv Nikosia, Grassi-Museum Leipzig, MVF Berlin etc.) verteilen. Das Seminar würde den Studierenden nach einer historischen Einführung (Sammlungsgeschichte, allgemein zur Archäologie Zyperns) die Möglichkeit geben, bereits auf der Forschungsdatenbank des Instituts vorhandene Scans der historischen Fotografien zu sichten und die darauf abgebildeten Objekte zu identifizieren und zugehörige Datenblätter anzulegen, um in einem zweiten Schritt die heute noch benennbaren Objekte zu identifizieren und – so möglich – mit ihrem ursprünglichen Kontext zu verbinden. Es werden im Seminar also neben einer Einführung in die Archäologie und Wissenschaftsgeschichte Zyperns auch grundlegende praxisbezogene Kenntnisse in der wissenschaftlichen Dokumentation (antiker) Artefakte den Studierenden angeboten.
Die Teilnehmenden werden auch in selbständiger Recherche einzelnen Stücken nachgehen.

 

Literatur

Einführende Literatur:

S. G. Schmid – S. G. Horacek (Hrsg.), „I don´t know what am I myself, it is so very difficult to explain”. Max Ohnefalsch-Richter (1850-1917) und die Archäologie Zyperns, Studia Cyprologica Berolinensia 1 (Berlin 2018).

Bemerkung

Technisches:

Das Seminar wird ausschließlich als digitales Format und synchrone Veranstaltung angeboten. Es findet auf dem im Vorlesungsverzeichnis dafür vorgesehenen Zeitfenster statt. Es wird erwartet, dass die Teilnehmenden mit Ton und Bild (also Mikrophon und Kamera an) aktiv an der Veranstaltung teilnehmen, so dass ein Austausch ermöglicht wird, der dem Präsenzunterricht möglichst nahekommt.
Von den Teilnehmenden wird die Übernahme eines Themas zur Bearbeitung in Form einer Präsentation erwartet.

Prüfung

Hausarbeit

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2021 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin