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Bachelorseminare Neuere und Neueste Geschichte - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Bachelorseminar Veranstaltungsnummer 51420
Semester SoSe 2021 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.03.2021 - 07.04.2021   
Zentrale Nachfrist    12.04.2021 - 15.04.2021    aktuell
Wichtige Änderungen

Die Platzvergabe erfolgt als Gruppenplatzvergabe. Ihnen wird maximal ein Kurs zugewiesen. Bitte setzen Sie daher möglichst viele Prioritäten. Die Anmeldung zur Prüfung erfolgt elektronisch über das AGNES-Portal.

Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Fr. 16:00 bis 18:00 wöch von 16.04.2021    Schmidt findet statt

Thema: Mode und Gesellschaft 1750-2000

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Gruppe 1:
Gruppe 2
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Di. 12:00 bis 14:00 wöch von 13.04.2021    von Tippelskirch fällt aus

Thema: Kaiser Karl V.

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Gruppe 2:
Gruppe 3
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 10:00 bis 12:00 wöch von 15.04.2021    Graf findet statt

Thema: „Rassistische Ideen“ und Alteritätskonstruktionen im Europa der Frühen Neuzeit (ca. 1500–1800)

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Gruppe 3:
Gruppe 4
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Di. 14:00 bis 16:00 wöch von 13.04.2021    Mergel fällt aus

Thema: Volk und Feind. Politische Kultur in der Weimarer Republik

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Gruppe 4:
Gruppe 5
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 10:00 bis 12:00 wöch von 15.04.2021    Fabian findet statt

Thema: Ländliche Moderne im 19. und 20. Jahrhundert

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Gruppe 5:
Gruppe 6
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mi. 10:00 bis 12:00 wöch von 14.04.2021    Baberowski findet statt

Thema: Michail Gorbatschow und die Perestroika

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Gruppe 6:
Gruppe 7
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mi. 16:00 bis 18:00 wöch von 14.04.2021    Mende fällt aus

Thema: Die Französische Revolution als Verflechtungsgeschichte

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Gruppe 7:
Gruppe 8
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 12:00 bis 14:00 wöch von 19.04.2021    Kirmse findet statt

Thema: Maritime Träume. Das Zarenreich am Schwarzen und Kaspischen Meer, 1700-1917 

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Gruppe 8:
Gruppe 9
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Di. 10:00 bis 12:00 wöch von 13.04.2021    Bispinck findet statt

Thema: Was denkt das Volk? Geheimpolizeiliche Stimmungsberichterstattung im 19. und 20. Jh. 

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Gruppe 9:
Gruppe 10
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 14:00 bis 16:00 wöch von 15.04.2021    Grandits findet statt

Thema: Der Weg zu einer post-imperialen Ordnung: der ungarisch-österreichische Grenzraum nach dem 1. WK

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Gruppe 10:
Gruppe 11
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 12:00 bis 14:00 wöch von 19.04.2021    Zierenberg findet statt

Thema: Die Hochzeit der Urbanisierung in Europa im 19. und 20. Jahrhundert

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Gruppe 11:

Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Geschichte Kernfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2017 )     -  
Bachelor of Arts  Geschichte Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )     -  
Bachelor of Arts  Geschichte Kernfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )     -  
Programmstudium-o.Abschl.  Geschichte Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Bachelor of Arts  Geschichte Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )     -  
Bachelor of Arts  Geschichte Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2017 )     -  
Bachelor of Science  Geschichte Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )     -  
Bachelor of Science  Geschichte Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2017 )     -  
Bachelor of Science  Geschichte Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )     -  
Bachelor of Arts  Geschichte Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )     -  
Bachelor of Arts  Geschichtswissenschaften Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2018 )     -  
Bachelor of Arts  Geschichtswissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2018 )     -  
Bachelor of Science  Geschichtswissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2018 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Geschichtswissenschaften
Inhalt
Kommentar

Gruppe 1: Mode und Gesellschaft 1750–2000

Mode gilt gemeinhin als Statussymbol; nicht erst seit Thorstein Veblens Theorie der feinen Leute (1899) ist insbesondere die Kleidung von Frauen Paradebeispiel für „demonstrative Verschwendung“. Im Blick auf 250 Jahre Mode- und Kleidungsgeschichte hinterfragt das Seminar diese geläufige Gleichsetzung von Mode und gesellschaftlichem Status und entwirft alternative Perspektiven auf die Beziehungen zwischen Mode, Ökonomie und Sozialität. Wir untersuchen die Geschichte der Kleidungsproduktion und des Kleidungskonsums, vergleichen Konfektionsmode und Massenmedien und fragen nach dem Stellenwert von Kleidung für die gesellschaftliche Teilhabe. Das Seminar verbindet Perspektiven aus der Alltagsgeschichte und der Geschichte der materiellen Kultur mit Gender History, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und der Geschichte der Human- und Sozialwissenschaften. Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Fachliteratur wird vorausgesetzt.

Gruppe 3: „Rassistische Ideen“ und Alteritätskonstruktionen im Europa der Frühen Neuzeit (ca. 1500–1800)

Nicht nur in den USA, auch in Europa regt sich nicht zuletzt seit der Tötung George Floyds bei einer gewaltsamen Festnahme in Minneapolis im Mai 2020 zunehmend Protest gegen Rassismus und die staatliche und gesellschaftliche Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe ebenso wie die kaum reflektierte Erinnerung an koloniale Vergangenheit im öffentlichen Raum. Prominente Beispiele sind etwa der Umsturz einer Statue des britischen Sklavenhändlers Edward Colston in Bristol im Juni 2020 und die schon seit den 1990er Jahren geführte Debatte über die Umbenennung der in unmittelbarer Nähe zum Institut für Geschichtswissenschaften verlaufenden Mohrenstaße.

In einer ambitionierten Untersuchung hat der US-amerikanische Historiker Ibram X. Kendi die dieser Diskriminierung zugrundeliegenden „rassistischen Ideen“ bis in die Frühe Neuzeit zurückverfolgt. In diese Zeit fallen nicht nur die großen „Entdeckungsfahrten“, sondern auch der Beginn und die „Blütezeit“ des transatlantischen Sklavenhandels. Seit mindestens den 1940er Jahren konstatiert die Forschung einen Zusammenhang zwischen antischwarzem Rassismus und afrikanischer Sklavenarbeit insbesondere auf Plantagen in den Amerikas, auch wenn die Natur dieses Zusammenhangs kontrovers diskutiert wird. Gleichwohl richtet sich Rassismus weder in den USA noch in Europa ausschließlich gegen Menschen mit dunkler Hautfarbe, wie jüngst etwa der Anschlag auf eine Synagoge in Halle im Jahr 2019 gezeigt hat. Beispiele für Judenhass und im Extremfall die Ausweisung von Juden – wie beispielsweise 1492 in der iberischen Halbinsel geschehen – finden sich in der Frühen Neuzeit immer wieder.

Welche Rolle spielten Konzepte wie „Rasse“, Hautfarbe und andere Merkmale bei der Konstruktion von Alterität in der Frühen Neuzeit? Dieser Frage werden wir in diesem Kurs ausgehend von Kendis Konzept der „rassistischen Ideen“ nachgehen und uns dabei mit der aktuellen Forschung zur Geschichte des Rassismus ebenso vertraut machen, wie mit anderen Formen der Konstruktion von Alterität. Wie hilfreich ist Kendis Konzepte und wie belastbar sind die Entwicklungslinien, die sich aus seiner Anwendung ergeben?

Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme an diesem Seminar ist die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Sekundärliteratur und Primärquellen.

Gruppe 4: Volk und Feind. Politische Kultur in der Weimarer Republik

Unter dem Eindruck veränderter politischer Kontexte und des veränderten Selbstbewußtseins der westlichen Demokratien, aber auch veränderter methodischer Ansätze haben sich die Fragen an die Weimarer Republik verändert. Nicht mehr so sehr das Problem des Scheiterns und dessen Gründe stehen im Mittelpunkt; die normative Frage nach dem Versagen der Demokratie spielt eine gerigere Rolle als die nach zeitspezifischen politischen Mentalitäten und Handlungsformen, Vorstellungen von einer guten Politik und politischen Utopien. Was verstanden die Menschen unter „Demokratie“? Was verbanden Sie mit Begriffen wie „Volksgemeinschaft“ oder „Führer“? Weimar wird heute sehr viel stärker als Zeit eines schwierigen Lernprozesses der politischen, sozialen und kulturellen Moderne gesehen denn als gescheiterte politische Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund will das Seminar neue Ansätze und Themen diskutieren.

Gruppe 5: Ländliche Moderne im 19. und 20. Jahrhundert

Das „Land“ galt im Vergleich zur Stadt lange Zeit als unmodern und rückständig. Gleichzeitig diente es als Projektionsfläche für das vermeintlich Natürliche und Unverfälschte. Im Vergleich zu städtischen Entwicklungen in der „Moderne“ blieben diese auf dem Land deshalb lange unbeachtet.

Das Seminar untersucht anhand thematischer Zugänge ländliche Regionen in Deutschland von der Mitte des 19. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Es nimmt soziale, kulturelle, politische, wirtschaftliche und technische Wandlungsprozesse in den Blick. Dabei werden auch Fremd- und Selbstzuschreibungen analysiert und dekonstruiert.

Obwohl das Seminar nicht chronologisch aufgebaut ist, finden die unterschiedlichen politischen Systeme und Ideologien und ihre Auswirkungen auf ländliche Regionen ebenfalls Beachtung.

Gruppe 6: Michail Gorbatschow und die Perestroika

Das Seminar widmet sich den Ursprüngen, dem Verlauf und den Folgen jener großen Reformen, die nicht nur das sowjetische Imperium zu Fall brachten, sondern auch die Welt veränderten. Im Vordergrund stehen die Veränderungen, die sich zwischen 1985 und 1991 im Inneren der Sowjetunion vollzogen und die Motive, die die politischen Akteure dazu bewegten, die alte Ordnung in ihren Grundfesten zu erschüttern.

Gruppe 8: Maritime Träume. Das Zarenreich am Schwarzen und Kaspischen Meer, 1700-1917

Während Russland in vielerlei Hinsicht ein klassisches Landimperium darstellt, erforscht dieses Seminar die Bedeutung von Meeren und Küsten im Zarenreich im Allgemeinen und vom Schwarzen und Kaspischen Meer im Besonderen. Dabei werden nicht nur die Meere selbst, sondern auch ihre durch Flusslandschaften geprägten Einzugsgebiete betrachtet. Dieser Blick offenbart transregionale Verflechtung: die Wolga, den Don oder Dnepr entlang nach Norden, aber vor allem nach Süden, ins Osmanische Reich, nach Persien und in den Mittelmeerraum. Wie prägten die maritimen Grenzräume die dort lebende, kulturell vielfältige Bevölkerung und die Entwicklung des Reiches im Ganzen?

Wasser hatte zweifellos etwas Verbindendes. Es förderte Austausch, Handel und Migration. Doch zugleich trennte es Menschen und Regionen, was Schutz, aber auch Abschottung und Entfremdung bedeutete. Zudem hatten Meere und Flüsse eine inspirierende und mobilisierende Seite: Sie zogen politische Eliten, Kulturschaffende und Erholungssuchende ebenso an wie Siedlungsbewegungen aus dem In- und Ausland; und die Bilder, die sie hinterließen, erinnerten an Heimat, Vertreibung und Unrecht.

Das Seminar untersucht sowohl sich verändernde Politik als auch deren Umsetzung und Wahrnehmung vor Ort und untersucht Geschichte so gleichermaßen „von oben“ und „von unten“. Wie unterschieden sich die Erfahrungen, die Menschen aufgrund von sozialer Zugehörigkeit, Geschlecht, Religion, Ethnizität und anderen Faktoren im maritimen Raum machten?

Während der Schwerpunkt auf der Analyse visueller und gedruckter Quellen und Manuskripte liegen wird (z.B. Landkarten, Gemälde, Manifeste, Schriftverkehr, Presseartikel, Memoiren), werden auch raumtheoretische Ansätze der Geschichtswissenschaften im Seminar Berücksichtigung finden.

Gruppe 9: Was denkt das Volk? Geheimpolizeiliche Stimmungsberichterstattung im 19. und 20. Jh.

Was denkt das Volk? Welche Meinungen, Haltungen und Ansichten herrschen in einer Gesellschaft vor? Sich einen Eindruck von der Stimmung der Bevölkerung zu verschaffen, gehört zu den wesentlichen Voraussetzungen politischen Handels. Politisch Verantwortliche konsultieren daher Medien und Meinungsumfragen, registrieren Demonstrationen und andere Formen öffentlichen Protests. In autoritär oder diktatorisch regierten Staaten, in denen es an Meinungs- und Pressefreiheit mangelt, stehen diese Instrumente nur eingeschränkt zur Verfügung. Hier griffen und greifen die Machthaber daher auch auf geheimpolizeiliche Stimmungsberichte zurück. Das Seminar befasst sich, vornehmlich mit Blick auf die deutsche Geschichte, mit der Genese und der Rezeption dieser Berichte sowie mit ihrer Funktion in unterschiedlichen politischen Systemen. Darüber hinaus sollen stets auch Reichweite und Grenzen der Aussagekraft geheimpolizeilicher Stimmungsberichte für die historische Forschung ausgelotet werden.

Gruppe 10: Der Weg zu einer post-imperialen Ordnung: der ungarisch-österreichische Grenzraum nach dem 1. WK

Im Spätherbst 1918 verlor die Österreichisch-Ungarische Monarchie den Ersten Weltkrieg. Damit brach auch die alte Ordnung zusammen. In diesem Seminar wird es um den Weg in eine „post-imperiale Ordnung“ gehen. Im Mittelpunkt wird dabei exemplarisch der ungarisch-österreichische Grenzraum stehen. Diskutiert werden u.a. die folgenden Themenbereiche: 1) Implementierung der neuen Ordnungen und ihre Konsequenzen, 2) Nachkriegsgewalt und politische Mobilisierung, 3) Wirtschaftlicher Zusammenbruch und neues Grenzregime, 4) Ständische Strukturierung eines sprachlich/konfessionell vielschichtigen Grenzraums.

Gruppe 11: Die Hochzeit der Urbanisierung in Europa im 19. und 20. Jahrhundert

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts veränderte sich für viele Menschen die Welt in einem Ausmaß und in einer Geschwindigkeit, die bis dahin beispiellos waren. Im Zentrum dieser Entwicklung stand mit der Urbanisierung ein Prozess, der sich zugleich
mit vielen anderen sozialen, politischen und kulturellen Entwicklungen verband. Im Seminar wollen wir die grundlegenden Entwicklungslinien und Folgen dieses Prozesses vor allem anhand von Quellen kennenlernen und analysieren.

Literatur

Gruppe 1: Mode und Gesellschaft 1750–2000

Barbara Burman & Ariane Fennetaux, The Pocket. A Hidden History of Women’s Lives, New Haven, CT: Yale University Press, 2020;

Nan Enstad, Ladies of Labor, Girls of Adventure. Working Women, Popular Culture, and Labor Politics at the Turn of the Twentieth Century, New York: Columbia University Press, 1999.

Gruppe 3: „Rassistische Ideen“ und Alteritätskonstruktionen im Europa der Frühen Neuzeit (ca. 1500–1800)

Kendi, Ibram X., Gebrandmarkt. Die wahre Geschichte des Rassismus in Amerika, München 2017, https://doi.org/10.17104/9783406712319 (Zugriff aus dem Uni-Netz).

Bethencourt, Francisco, Racisms. From the Crusades to the Twentieth Century, Princeton 2013.

Gruppe 4: Volk und Feind. Politische Kultur in der Weimarer Republik

Wolfgang Hardtwig (Hg.), Politische Kulturgeschichte der Zwischenkriegszeit 1918-1939, Göttingen 2005.

Moritz Föllmer/Rüdiger Graf (Hg.), Die ‚Krise‘ der Weimarer Republik. Zur Kritik eines Deutungsmusters, Frankfurt 2005.

Gruppe 5: Ländliche Moderne im 19. und 20. Jahrhundert

Kersting, Franz-Werner; Zimmermann, Clemens (Hg.) Stadt-Land-Beziehungen im 20. Jahrhundert. Geschichts- und kulturwissenschaftliche Perspektiven, Paderborn 2015.

Münkel, Daniela; Uekötter, Frank (Hg.) Das Bild des Bauern: Selbst- und Fremdwahrnehmungen vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert; Göttingen 2012.

Troßbach, Werner; Zimmermann, Clemens, Die Geschichte des Dorfes: von den Anfängen im Frankenreich zur bundesdeutschen Gegenwart, Stuttgart 2006.

Gruppe 6: Michail Gorbatschow und die Perestroika

William Taubman, Gorbatschow. Der Mann und seine Zeit, München 2018;

Stephen Kotkin, Armageddon Averted. The Soviet Collapse 1970-2000, Oxford 2008.

Gruppe 8: Maritime Träume. Das Zarenreich am Schwarzen und Kaspischen Meer, 1700-1917

Neal Ascherson. Schwarzes Meer. Suhrkamp 1998. Deutsche Übersetzung aus dem englischen Original [1995].

Gruppe 9: Was denkt das Volk? Geheimpolizeiliche Stimmungsberichterstattung im 19. und 20. Jh.

Daniela Münkel/Henrik Bispinck (Hg.): Dem Volk auf der Spur ... Staatliche Berichterstattung über Bevölkerungsstimmungen im Kommunismus. Deutschland – Osteuropa – China, Göttingen 2018;

Rudolf Stöber: Die erfolgverführte Nation. Deutschlands öffentliche Stimmungen 1866 bis 1945, Stuttgart 1998;

Götz Aly (Hg.): Volkes Stimme. Skepsis und Führervertrauen im Nationalsozialismus, Frankfurt/M. 2006.

Gruppe 11: Die Hochzeit der Urbanisierung in Europa im 19. und 20. Jahrhundert

Friedrich Lenger: Metropolen der Moderne: eine europäische
Stadtgeschichte seit 1850, München 2014; Malte Zierenberg,
Stadtgeschichte, Version: 1.0, in: Docupedia-Zeitgeschichte,
25.10.2016, URL:
http://docupedia.de/zg/Zierenberg_stadtgeschichte_v1_de_2016.

Bemerkung

Ausgleichsberechtigte Studierende wenden sich zur bevorzugten Platzvergabe per E-Mail mit einem Nachweis der Ausgleichsberechtigung an die Studienkoordinationsstelle Geschichte. Ausschlussfrist für die Geltendmachung von Ausgleichsberechtigungen ist der letzte Tag der zentralen Frist, 16 Uhr. Textnachrichten in AGNES werden hingegen nicht gelesen!

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2021 gefunden:

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